Montag, 15. Januar 2018

Bruce Coville: Always October (Hörbuch)

"Always October" von Bruce Coville ist eigentlich die perfekte Halloween-Geschichte (für Kinder), aber da ich gerade nicht so oft Hörbücher höre, kam ich erst im Dezember dazu, mir dieses Hörbuch anzuhören. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Jacob "Jake" Dolittle und Lily Carker erzählt. Dabei macht Lily den Anfang, da sie der Meinung ist, dass sie ihre Geschichte erzählen müssten, bevor sich Jake in ein Monster verwandelt - und wenn sie nicht mit dem Aufschreiben anfängt, dann bekommt ihr Freund das Ganze bestimmt nicht auf die Reihe. Jacob und Lily kennen sich schon viele Jahre, haben sich aber erst miteinander angefreundet, nachdem Jakes Vater vor einiger Zeit bei der Erforschung einer Höhle verschwand. Beide Kinder lieben Horrorgeschichte, besonders die, die von Jacobs Großvater geschrieben wurden (bevor auch dieser vor vielen Jahren verschwand - es liegt wohl in der Familie) und in denen er von einer Welt voller Monster erzählt, die angeblich "Always October" heißt.

Da Lilys Großvater die Aufsicht über den örtlichen Friedhof hat, liegt es nah, dass die beiden Kinder eine Horrorbibliothek in einem der Mausoleen anlegen und dieses Mausoleum als Geheimversteck nutzen, um sich ungestört über all die Dinge austauschen zu können, die sie beschäftigen. Kurz nachdem es während einer stürmischen Nacht zu seltsamen Vorfällen in der "Mausoleums-Bibliothek" kam, wird vor Jacobs Tür ein Säugling ausgesetzt. Während er natürlich davon ausgeht, dass seine Mutter das fremde Kind den Behörden übergibt, beschließt diese, dass sie sich um "Little Dumpling" (kurz LD) kümmern wird, bis seine Mutter ihn wieder abholt. So kommt Jake zu einem liebenswerten kleinen Bruder, der trotz seiner ungewöhnlichen Eigenschaften (die sich vor allem bei Vollmond zeigen) sofort Jacobs Beschützerinstinkt weckt. Wenig später finden Jake und Lily heraus, dass LD eigentlich aus Always October stammt, und um LD eine sichere Zukunft zu gewährleisten, müssen die beiden durch die Monsterwelt reisen. Dort versucht gerade eine Gruppe von Monstern die Verbindung zwischen der Menschenwelt und Always October zu zerstören, was nicht nur die Opferung von LD erfordern, sondern auch für beide Welten das Ende bedeuten würde.

Das Hörbuch von "Always October" dauert ungefähr acht Stunden und ich habe jede einzelne Minute davon genossen. Lily ist eine großartige Protagonistin mitsamt ihrer Begeisterung für Horrorgeschichten, ihrer Abenteuerlust und ihrer absoluten Loyalität zu ihren Freunden und ihrem nicht ganz einfachen Großvater. Auch Jake habe ich mit all seinen Macken und Ängsten sehr ins Herz geschlossen, gerade weil für ihn die vielen Herausforderungen, die die Reise durch Always October so mit sich bringt, besonders schwierig zu bewältigen waren. Unterstützt werden die Kinder durch eine ganze Gruppe von Helfern - besonders hervorheben möchte ich dabei Luna Marie Eleganza VI. -, die mir alle miteinander ans Herz gewachsen sind. Die Handlung ist spannend, amüsant und voller wunderbarer fantastischer Einfälle. Bruce Coville verwendet zwar ein paar Elemente, die nicht gerade "neu" in diesem Genre sind, wie zum Beispiel die Bibliothek der Albträume, aber das hat mich in keinem Moment gestört, weil "Always October" wunderbar kurzweilig war und mir jede einzelne Figur (na ja, abgesehen natürlich vom Bösewicht) ans Herz gewachsen ist.

Normalerweise bin ich nicht so begeistert, wenn ein Hörbuch von Kindern/Jugendlichen eingelesen wird, aber Nancy O'Connor und Zac Fletcher machen ihre Sache sehr gut und es hat mir Spaß gemacht, ihnen zuzuhören. Welche Sprecher die erwachsenen Figuren (Monster ebenso wie Menschen) übernommen haben, wird zwar im letzten Track von Bruce Coville (der ebenfalls einem der Charaktere seine Stimme verleiht) aufgezählt, aber da ich weder bei Audible noch bei Full Cast Audio eine Liste gefunden habe, beschränke ich mich hier auf die Aussage, dass auch diese Personen ihre Arbeit sehr gut gemacht und somit für mich zum Hörvergnügen beigetragen haben.

(Für diejenigen, die die Trickfilm-Serie "Die Trolljäger" kennen: Bruce Covilles Romanvorlage zu "Always October" ist ein paar Jahre älter als die Serie, aber einige Figuren und die Atmosphäre dieses Hörbuchs haben mich sehr daran erinnert.)

Samstag, 13. Januar 2018

Hayley Long: Sophie Soundso

Über das Buch "Sophie Soundso" von Hayley Long bin ich bei den Nominierungen für Dezember für "Das Jahr der Königskinder" bei Anja gestolpert. Es gab zwar keine überzeugenden Argumente oder gar inhaltliche Aussagen zu dem Roman in dem Beitrag zu lesen, aber der Titel allein hat mich neugierig genug gemacht. Kurz vor Weihnachten konnte ich das Buch dann in der Bibliothek ausleihen, habe einen ersten Blick hineingeworfen und war erst einmal irritiert. Und fasziniert. Und verwirrt. Und nahm mir dann vor, dass ich mir mehr Zeit und etwas mehr Ruhe für Sophies ungewöhnliche Erzählweise nehmen würde. Denn Sophie ersetzt die gesamte Geschichte hindurch Substantive durch Wörter, die eine vollkommen andere Bedeutung haben, was mich beim Lesen immer wieder stutzen ließ und dafür sorgte, dass ich stellenweise ein paar Seiten brauchte, um herauszufinden, welches richtige Wort da eigentlich in den Satz gehört. Das hat mich in überraschend hohem Grad beim Lesen gestört, obwohl man Sophies "Ersatzwörter" in der Regel schnell auf die Reihe bekommt, ihre Geschichte problemlos verstehen kann und wirklich nur wenige Wörter für mich nicht gleich erschließbar waren. Vor allem hat mich aber irritiert, dass ich keinen Grund für diese Erzählweise fand, bis am Ende des Romans in einem Gespräch deutlich wird, weshalb sie ihre Geschichte auf diese Weise aufgeschrieben hat.

Grundsätzlich ist diese ungewöhnliche Erzählweise zwar ein netter Kniff der Autorin, aber auch ohne dieses Element hätte die Geschichte rund um Sophie für mich gut funktioniert. Die gesamte Handlung hindurch ist Sophie auf der Suche nach ihrer eigenen Identität, was für einen Teenager - Sophie ist 14 Jahre alt, als sie die Geschichte erzählt, - nicht ungewöhnlich ist, aber bei ihr besondere Gründe hat. Sophie lebt zusammen mit ihren Eltern und ihrem siebenjährigen Bruder Hercule in einem Mehrfamilienhaus in Brüssel. In der ruhigen Straße, die schon bessere Zeiten gesehen hat, scheinen sich all ihre Erinnerungen zu sammeln, und doch gibt es immer wieder Momente, bei denen sie sich fragen muss, ob eine Szene aus ihrer Vergangenheit stammt oder etwas ist, das sie mal im Fernsehen gesehen hat. Wenn sie ihre Eltern nach solchen Erinnerungen fragt oder nach all den anderen Dinge, die in ihrem Leben anders zu sein scheinen als im Leben ihrer Klassenkameraden, dann bekommst sie ausweichende oder verwirrende Antworten. Und je mehr sich diese seltsamen Momente häufen, desto mehr fragt sich Sophie, welches Geheimnis ihre Eltern verbergen und wer sie selbst eigentlich ist.

Dabei werden die Ereignisse von Sophie nicht chronologisch erzählt, so dass man den Teil der Geheimnisse, an den sich das Mädchen teilweise sogar erinnern kann, schon zu Beginn des Romans erfährt. Diese Vorgeschichte macht einen als Leser aber nur neugieriger auf die Hintergründe rund um die ungewöhnliche Ankunft von Sophie und ihrer Mutter in Belgien. So wird die Handlung von Hayley Long in fünf Teile aufgeteilt, die Sophies Suche nach der Wahrheit und ihr Verarbeiten der ganzen Informationen darstellen. Die Betitelung der verschiedenen Teile - "Sophie im Schockstress", "Sophie Nirgendwer", "Sophie Sherlock", "Sophie Pratt" und "Sophie Soundso" fassen Sophies Weg auf der Suche nach den Ereignissen in der Vergangenheit und dem Grund für die Lügen ihrer Eltern schön zusammen. Ich mochte Sophie wirklich gern und ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet. Auch gefiel es mir, wie die Autorin Sophies Verhältnis zu ihrer Familie oder zu ihrer besten Freundin Comet dargestellt hat. Denn gerade weil Sophie eigentlich so behütet aufgewachsen ist, fällt es ihr so schwer, mit den Geheimnissen in ihrem Umfeld umzugehen. Und als Sophie anfängt nachzuforschen und Antworten auf all die vielen Fragen findet, die sie beschäftigen, da hat sie zwar Angst vor dem, was sie enthüllt, lässt sich davon aber nicht abhalten und ist sogar reif genug, um Unterstützung, die ihr angeboten wird, auch anzunehmen.

Ich muss gestehen, dass ich es schwierig finde, mehr zu dem Buch zu schreiben, weil ich Angst habe, dass ich zu viel zur Handlung verrate. Denn das Besondere an "Sophie Soundso" ist eben nicht nur die ungewöhnliche Erzählweise, sondern auch all die kleinen Szenen, in denen man Sophie, ihre Familie und ihre Freunde (und Nachbarn) kennenlernt und die Momenten, in denen sie nicht weiß, wie sie damit umgehen soll, dass ihre Eltern auch nur Menschen mit Schwächen und Fehlern sind. Würde ich hier erzählen, was mich an diesen Passagen so berührt, amüsiert oder bedrückt hat, müsstet ihr den Roman nicht mehr lesen, was wirklich schade wäre, denn ich habe wirklich schöne Stunden mit Sophie und ihrer Suche nach ihrer Identität verbracht und mir am Ende aus mehr als einem Grund ein Tränchen verdrücken müssen.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Karen Foxlee: Ophelia and the Marvelous Boy

Über "Ophelia and the Marvelous Boy" von Karen Foxlee bin ich durch den Twitteraccount von Stephanie Burgis gestolpert und die Leseprobe hatte mir dann so gut gefallen, dass ich den Roman auf meine Geburtstagswunschliste gepackt hatte. Ich hatte während des Adventslesens schon ein bisschen zu der Geschichte geschrieben, aber ich wollte noch eine "richtige" Rezension auf dem Blog haben, weil mir der Roman so gut gefallen hatte. Die Handlung wird vor allem aus der Sicht der elfjährige Ophelia Jane Worthington-Whittard erzählt, die die drei Tage vor Weihnachten mit ihrem Vater und ihrer älteren Schwester in einem ungewöhnlichen Museum festsitzt. Ophelias Vater Malcolm Whittard ist Experte für Schwerter und wurde von der Museumsleitung engagiert, um die Ausstellung "Battle: The Greatest Exhibition of Swords in the History of the World" bis zum Weihnachtstag eröffnungsreif zu machen, nachdem der dafür verantwortliche Kurator überraschend verschwand. Da Ophelias Mutter vor ein paar Monaten gestorben ist, müssen sie und ihre Schwester Alice ihren Vater begleiten.

Ein bisschen hofft Ophelias Vater, dass seine Töchter in einer wunderschönen weihnachtlichen Stadt, in der immer Schnee liegt, ihren Kummer über den Tod der Mutter ein wenig vergessen können. Doch statt gemeinsam Eislaufen zu gehen oder auf andere Weise ihre Zeit zu genießen, verbringen die Schwestern die Tage voneinander getrennt. Und während Alice sich mithilfe ihrer Musik von der Welt zurückzieht, erkundet Ophelia das Museum - bis sie durch ein Schlüsselloch einen geheimnisvollen Jungen in einem der Zimmer des Museums entdeckt. "The Marvelous Boy" - wie der Junge laut der Beschriftung an seiner Tür genannt wird - behauptet, er würde Ophelias Hilfe benötigten, um die Welt zu retten. So richtig weiß das Mädchen nicht, was sie von dem Jungen und seinem Anliegen halten soll. Ophelia ist eine sehr vernünftige Elfjährige, die sich lieber auf Wissenschaft stützt, als an etwas so wenig Greifbares wie Magie zu glauben. Aber sie ist auch hilfsbereit und neugierig und erledigt genau deshalb all die seltsamen Aufgaben, die ihr der Junge aufträgt.

Ich habe Ophelias Erlebnisse sehr gern verfolgt. Das Mädchen ist neugierig und wissensdurstig, aber auch ängstlich (was noch durch ihr Asthma verstärkt wird) und seit dem Tod der Mutter sehr unsicher. Durch die verschiedenen Herausforderungen, die Ophelia bewältigen muss, um den geheimnisvollen Jungen zu befreien, überwindet sie immer wieder von neuem ihre Ängste. Doch sie lernt nicht nur mit ihren Ängsten umzugehen, sondern sie verarbeitet auch so langsam den Verlust ihrer Mutter. Nebenbei bekommt sie immer wieder von dem mysteriösen Jungen ein Stückchen seiner Geschichte erzählt, so dass man auch mehr über seinen Hintergrund erfährt. Dabei bleibt der Junge selbst die ganze Zeit über namenlos, und auch als Charakter bekommt er keine besondere Tiefe von der Autorin verliehen. Ich fand diese wenig intensive Beschreibung des Jungen sehr passend, denn auf der einen Seite ist seine Geschichte durch und durch märchenhaft, und auf der anderen Seite spielt er als Person in erster Linie die Rolle des Auslösers für Ophelias Entwicklung und braucht keinen komplexeren Hintergrund.

Es hat mir Spaß gemacht, mit Ophelia durch das Museum zu streifen. Je mehr Ecken des Gebäudes man zusammen mit dem Mädchen entdecken konnte, desto mehr erfuhr man auch über seine Familie, seine Ängste und Sehnsüchte. Dazu kommen noch all die unheimlichen und gefährlichen Elemente, die vom Einfluss der Schneekönigin zeugen. Besonders bei diesen Passagen beweist die Autorin ein wunderbares Händchen für Atmosphäre und Figuren - meine Lieblingsszene in der Geschichte spielte in einem Korridor voller Geistermädchen und ist wunderbar herzzerreißend geschrieben. Ich mochte auch die Passagen mit Ophelia und ihrer Familie, denn obwohl es relativ wenige Momente gibt, in denen sie gemeinsam mit ihrem Vater oder Alice etwas erlebt, so ist ihre Familie doch ständig in ihren Gedanken präsent. Dadurch, dass Ophelia ihrer Familie so wichtig ist, bangt man als Leser natürlich auch um diese beiden Charaktere, die selbstverständlich keine Ahnung von dem Kampf gegen die Schneekönigin und den unheimlichen Machenschaften dieser Person haben. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich "Ophelia and the Marvelous Boy" aufgrund der sympathischen und realistischen Protagonistin, der wunderbaren Atmosphäre und all der kleinen magischen Elemente wirklich gern gelesen habe.

Dienstag, 9. Januar 2018

Kate Leth und Megan Levens: Spell on Wheels (Comic)

Den Sammelband des Comics "Spell on Wheels" habe ich mir zum Geburtstag gewünscht, nachdem ich ihn mehrmals in meiner US-Timeline auf Twitter gesehen hatte. Die Geschichte rund um drei Hexen, die auf der Suche nach einem Dieb durch Amerika fahren, klang, als ob sie genau in mein Beuteschema passen würde. Kate Leth (Story) und Megan Levens (Zeichnungen) lassen die Handlung in dem Moment beginnen, in dem ein junger Mann in das Haus der drei Hexen Andy Highsmith, Jo(lene) Nguyen und Claire Bettany einbricht. Die drei jungen Frauen sind zu diesem Zeitpunkt bei der Arbeit ("Sister Witches - Tattoo & Tarot"), als sie spüren, dass jemand in ihr Heim eindringt, doch sie sind zu weit weg, um etwas dagegen zu unternehmen. Endlich zu Hause angekommen, müssen sie feststellen, dass der Eindringling nicht nur einen Großteil ihrer magischen Vorräte mitgenommen, sondern auch einen mächtigen Zauber gestohlen hat.

Auf der Suche nach ihrem geraubten Eigentum stolpern sie über den "Goblinmarkt", eine dubiose Internetseite, auf der (unter anderem) ein Teil ihrer Sachen von einem anonymen Anbieter verkauft wird. Um mehr Informationen über den Dieb zu bekommen, beschließen Andy, Jo und Claire, die Käufer ihrer Besitztümer aufzusuchen, in der Hoffnung, dass sie so am Ende auch den gestohlenen Zauber wieder in ihre Obhut bringen können. Die Handlung an sich ist in "Spell on Wheels" ziemlich simpel, da die drei Hexen nach dem Einbruch wirklich nur von einem Käufer zum nächsten fahren, um dem Dieb auf die Schliche zu kommen. Aber ich mochte die Ereignisse rund um die verschiedenen Käufer wirklich gern und noch mehr mochte ich die kleinen Szenen, die das Verhältnis von Andy, Jo und Claire zueinander beleuchten.

Dieser Band beinhaltet fünf Einzelhefte und so entwickelt sich die Geschichte auch über fünf Episoden, die vom Einbruch über das Zusammentreffen mit drei Käufer des Goblinmarkts bis zur Konfrontation mit dem Dieb gehen. Am Anfang lernt man Andy, Jo und Claire etwas besser kennen - die drei Hexen leben nicht nur zusammen in einem Haus, sondern teilen sich auch eine Jahrmarktbude, in der sie zahlenden Kunden ihre Fähigkeiten anbieten - wobei schon bei der ersten Szene mit den Frauen deutlich wird, dass sie sich auch mal über den Wunsch eines Kunden hinwegsetzen, wenn sie der Meinung sind, dass diese Person einen anderen Zauber nötiger hätte. Die drei sind sehr unterschiedlich, aber sie kümmern sich umeinander - besonders Jo und Claire, die sich anscheinend schon seit vielen Jahren kennen.

Kate Leth hat mit Jo, Claire und Andy drei wunderbare Freundinnen geschaffen, die sich mit ihren unterschiedlichen Stärken und Schwächen sehr schön ergänzen. Auch mag ich es, dass die drei Protagonistinnen in diesem Comic die verschiedenen sexuellen Präferenzen ihre Freundinnen ebenso akzeptieren wie die anderen Eigenheiten und Fähigkeiten, die zu der jeweiligen Person gehören. Dazu gehört auch, dass man als Leser nie das Gefühl hat, sie würden die verschiedenen magischen Begabungen unterschiedlich werten. Trotzdem gibt es natürlich während dieser Reise auch die eine oder andere Auseinandersetzung, die nicht nur damit zu tun hat, dass die drei Frauen den ganzen Tag im Auto aufeinanderhocken, sondern eben auch damit, dass sie Situationen und Menschen verschieden beurteilen. Einig sind sie sich aber darin, dass man denjenigen helfen muss, die ihre Hilfe benötigen, selbst wenn diese Personen unrechtmäßig in den Besitz von magischen Familienerbstücken der drei Hexen geraten sind. Ebensowenig scheuen sie aber auch davor zurück, gegen jemanden anzukämpfen, der seine Macht missbraucht.

Sympathische Protagonistinnen, eine abwechslungsreiche Handlung und Dialoge, die mich oft genug zum Schmunzeln gebracht haben, haben "Spell on Wheels" zu einer wunderbar kurzweiligen Lektüre gemacht. Dazu kommen noch die Zeichnungen von Megan Levens, die mir auch gut gefallen haben. Der Zeichnerin gelingt es nicht nur, jeder Figur eine individuelle Gestik und Mimik zu verleihen und selbst die ungewöhnlicheren Figuren glaubwürdig erscheinen zu lassen, sie schafft auch (gemeinsam mit der Koloristin Marissa Louise) wunderbar atmosphärische Kulissen für die Handlung - egal, ob die Szene dabei in einer ausgelassenen Party, in einem klassisch-amerikanischen Vorort-Heim oder einem verfallenen Haus im Wald spielt. Ich hoffe sehr, dass langfristig noch weitere Bände mit den drei Hexen erscheinen, denn ich würde die drei Frauen und ihre Welt gern noch ein bisschen besser kennenlernen.

Sonntag, 7. Januar 2018

Was schön war (1)

Was in dieser Woche schön war:


Ein Päckchen mit Erinnerungen an einen
New-York-Aufenthalt vor 18 Jahren
und das Probieren des Inhalts. ;)


Gemütliche Stunden mit Mann und Katze
und ein Tierarztbesuch mit guten Blutwerten.


Ein wunderschöner, wenn auch
dank der schnellziehenden Wolken
leider unfotografierbarer Vollmond.


Und noch eine Frühstücksverabredung
mit der ehemaligen Nachbarin
im Lieblingscafé.

Freitag, 5. Januar 2018

Christian Carayon: Dunkler See der Angst

Ich weiß nicht mehr, wo ich über "Dunkler See der Angst" von Christian Carayon gestolpert bin - vermutlich über Twitter, denn in meinem Feedreader finde ich den Titel bei keinem der abonnierten Blogs. Obwohl ich mit französischen Autoren nur selten warm werde und auch skeptisch bin, wenn es in einer Geschichte um die Tötung mehrerer Kinder geht, die vor Jahren passierte und nie richtig aufgeklärt wurde, wurde ich auf diesen Titel neugierig. Dank der schnellen Verfügbarkeit über die Onleihe konnte ich es mir auch nicht noch einmal anders überlegen und habe so in den Tagen rund um Weihnachten einige Stunden mit diesem Roman verbracht.
"Mein Leben ist von Stillstand geprägt. Ich bewege mich nur vorwärts, wenn mir nichts anderes übrig bleibt. Ansonsten stehe ich nach Möglichkeit auf der Bremse, notfalls laviere ich. Ich sehe auf meinem Weg so viele Hürden, Fallstricke und Gefahren. Sich immerzu verwunderbar zu fühlen, kostet Kraft. Man trägt schwer am Gewicht der Feigheit." (1. Absatz des 3. Kapitels von "Dunkler See der Angst")
Zu Beginn der Geschichte erzählt der Protagonist Marc-Édouard, dass der Auslöser für seine Recherchen rund um die Morde in Basse-Misère sein Psychiater war. Dieser hatte das schon dreißig Jahre zurückliegende Ereignis als Wurzel all der Ängste des Geschichtsprofessors ausgemacht und gemeint, dass nur eine Auseinandersetzung mit dem schrecklichen Vorfall seinem Patienten helfen könne. Obwohl Marc-Édouard die Therapie daraufhin abbricht, lässt ihn der Gedanke nicht los, dass er als Historiker sich mit den Morden in Basse-Misère und den Auswirkungen, die diese auf das gesamte Tal hatten, beschäftigen könnte. So bezieht er das Haus, in dem früher seine Großeltern gelebt hatten, und recherchiert detailliert die Ereignisse rund um das Wochenende, an dem das Sommerfest des Club Nautique stattfand und an dem am Sonntagmorgen die drei Leichen sowie ein weiteres schwer verletztes Kind auf einer kleinen Insel im See gefunden wurden.

Marc-Édouard erinnert sich selber an nur wenige Details aus dieser Zeit. Er war noch relativ jung (Fünftklässler), als die Kinder ermordet wurden, und kannte die Opfer eigentlich nicht. Trotzdem prägte diese schreckliche Tat von nun an sein Leben, sei es, weil seine Eltern ihn übermäßig behüteten vor lauter Angst, dass der unbekannte Mörder auch ihr Kind in die Finger bekommen könnte, oder weil die vielfältigen Gerüchte und Verdächtigungen solche Blüten trieben, dass sich der junge Marc-Édouard in der Gesellschaft seiner Nachbarn nicht mehr sicher fühlte. So ist es für ihn auch als erwachsener Mann belastend, sich mit den Ereignissen zu beschäftigen, die in dieser einen Nacht stattfanden, während er auf der anderen Seite mit den Augen eines Historikers im Laufe seiner Recherchen Unstimmigkeiten in den Aussagen der Beteiligten sowie neue Hinweise findet.

Ich muss gestehen, dass ich die Geschichte an sich recht spannend fand. Die Handlung wird sehr gemächlich erzählt und lange Zeit passiert nichts anderes, als dass Marc-Édouard immer wieder um dieselben Tatsachen und Personen kreist, dabei immer wieder die bekannten Fakten wiederholt und nur wenig neue Informationen entdeckt. Aber da ich es interessant fand, ein Verbrechen mal unter dem Aspekt der Folgen für diejenigen, die eigentlich nicht direkt von der Tat betroffen sind, zu betrachten, fand ich diese gemächliche und repetitive Erzählweise angemessen. Auch mit der Ausdrucksweise des Autors hatte ich keine Probleme, obwohl ich ja sonst französische Romane aufgrund der Blumigkeit der Sprache nicht so gern lese. Dafür war die Sicht, die der Protagonist auf die Welt an sich hat, für mich manchmal etwas schwierig, da mir Marc-Édouard mit seiner Ich-Bezogenheit, seinem ausweichenden Wesen und seiner Besessenheit von den Opfern nicht sehr sympathisch war. Aber da konnte ich noch nachvollziehen, warum Christian Carayon diese Figur so angelegt hat.

Ein wirkliches Problem hatte ich hingegen im Laufe der Geschichte mit all den Bewohnern von Basse-Misère und ihren kleinen dreckigen Geheimnissen, die von der Polizei und später von Marc-Édouard aufgedeckt werden. Denn wenn ich nach dieser Geschichte gehe, dann ist Sex die einzige Triebfeder für jegliche Art von Fehlverhalten. Der Autor hat sich viel Zeit genommen, um lang und breit zu beschreiben, wer sich von wem angezogen fühlte, wer mit wem ein Verhältnis hatte, wie "erwachsen" der Körper des dreizehnjährige Teenagermädchen, das zu den Opfern gehörte, schon war und welche Wirkung dieser Körper auf all die Männer im Club Nautique hatte. Je mehr Details man als Leser über die verschiedenen Figuren erfuhr, desto schlimmer wurde es, denn entweder war eine Person verdächtig, weil sie bekannt dafür war, dass sie von Bett zu Bett hüpfte (und das vielleicht sogar mit Bettgefährten, die nicht dem anderen Geschlecht angehörten), oder es stellte sich heraus, dass jemand doch ganz überraschend ein Alibi hatte, weil derjenige zum Zeitpunkt der Tat gerade mit jemandem Geschlechtsverkehr hatte, mit dem er nicht verheiratet war.

Am meisten hat mich in der Beziehung das Ende gestört, denn obwohl Marc-Édouard herausfindet, wer die Morde auf der kleinen Insel im See begangen hat, und obwohl er genaue Informationen über Tatablauf und Motive bekommen könnte, bleibt er bei der Version der Geschichte, die er sich selbst anhand der Indizien "erdacht" hat. Seine erdachte Variante bietet selbstverständlich eine "Erklärung" für die Verstümmelungen eines der männlichen Opfer sowie für die Vergewaltigung des weiblichen Opfers, aber er kann sich nicht sicher sein, dass sie tatsächlich richtig ist. Hier hätte ich erwartet, dass er - gerade angesichts der Tatsache, dass er Historiker ist und dass er so lange geradezu besessen von der Wahrheit hinter den Morden von Basse-Misère war - am Ende genau wissen möchte, was in dieser einen Nacht passiert ist, doch er nimmt die Gelegenheit, seine Theorie endgültig bestätigt zu bekommen, nicht wahr. Es hätte mir ein einziger Satz gereicht, in dem Marc-Édouard anmerkt, dass durch die erhaltenen Informationen seine Version der Geschichte zum Großteil bestätigt wurde. Mir ist auch bewusst, dass der "Krimianteil" in der Geschichte nur eine Krücke ist, um die Entwicklung eines schwachen und unglücklichen Protagonisten zu einem mutigeren und zufriedeneren Menschen anzustoßen. Aber das ändert nichts daran, dass ich mich darüber ärgere, dass ein eigentlich vielversprechendes Kriminalroman nach dem Lesen so viel Frustration bei mir hinterlässt.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Sachbücher 2017

Da ich es im vergangenen Jahr so angenehm fand, dass ich dank der "Sachbücher, die ich auch ohne Challenge in diesem Jahr gelesen habe"-Liste eine Übersicht über meine Sachbücher des Jahres hatte, habe ich auch in diesem Jahr wieder eine Liste geführt. Sehr lang ist sie nicht geworden, da ich zwar viele Sachbücher angefangen, aber noch nicht beendet habe.

1. Regina Stürickow: Kommissar Gennat ermittelt - Die Erfindung der Mordkommission

2. Xinran: Wolkentöchter

3. Jared Diamond: Guns, Germs and Steel - A Short History of Everybody for the Last 13.000 Years

4. Rebecca Solnit: Wenn Männer mir die Welt erklären
Gut geschrieben und lesenswert, aber sehr viel Neues habe ich in den Texten nicht gefunden. Dafür bin ich neugierig auf andere Veröffentlichungen der Autorin geworden - zu schade, dass es von ihr nicht mehr im Bibliotheksbestand gibt.

5. Haruki Murakami: Von Beruf Schriftsteller

6. Regina Stürickow: Mörderische Metropole Berlin - Authentische Fälle

7. Emilia Smechowski: Wir Strebermigranten

8. Paul Hawkins: Bad Santas and Other Creepy Christmas Charakters
Interessante Details rund um den Weihnachtsmann (und andere adventliche Figuren), aber ich muss gestehen, dass mich dieses Sachbuch nicht übers Lesen hinaus beschäftigt hat. Auch fehlte mir ein bisschen der Drang zum Weiterlesen, wenn ich es aus der Hand gelegt hatte, was ich etwas schade finde.

***

Ich hoffe ja, dass ich in diesem Jahr wieder ein paar mehr Sachbücher lesen werde. Drei sehr verlockende habe ich in den letzten Wochen geschenkt bekommen, ein weiteres ist gerade in der Bibliothek vorgemerkt ... Mal schauen, was das 2018 mit den Sachbüchern so wird.

Montag, 1. Januar 2018

Gelesen: Oktober, November und Dezember 2017

Frühere Statistiken sind unter "Diverses" zu finden.

Bücher:
  1. Ben Aaronovitch: Der Galgen der Tyburn (Peter Grant 6)
  2. Tracie Baptiste: The Jumbies (The Jumbies 1)
  3. Kelly Barnhill: The Girl Who Drank the Moon
  4. Marie Brennan: A Natural Historiy of Dragons - A Memoir by Lady Trent 1
  5. Marie Brennan: The Tropic of Serpents - A Memoir by Lady Trent 2
  6. Anna Campbell: The Christmas Stranger
  7. Christian Carayon: Dunkler See der Angst
  8. Gail Carriger: Waistcoats and Weaponry (Finishing School 3)
  9. Gail Carriger: Manners and Mutiny (Finishing School 4)
  10. Jennifer Carson: Tangled Magick (Hapenny Magick 2)
  11. Karen Foxlee: Ophelia and the Marvelous Boy
  12. G. R. Gemin: Milchmädchen
  13. Paul Hawkins: Bad Santas and Other Creepy Christmas Charakters
  14. Tamara Ireland Stone: Mit anderen Worten: ich
  15. Beverly Jenkins: Bring on the Blessings (Blessing Novels 1)
  16. Sarah Kuhn: Heroine Worship (Heroine Complex 2)
  17. Emily Larkin: The Spinster's Secret (Midnight Quill 2)
  18. Haruki Murakami: Von Beruf Schriftsteller
  19. Erica Ridley: The Vicount's Christmas Temptation (Dukes of War 1)
  20. Karen Rose: Eiskalt ist die Zärtlichkeit (Chicago-Serie 1)
  21. Karen Rose: Das Lächeln deines Mörders  (Chicago-Serie 2)
  22. Karen Rose: Des Todes liebste Beute  (Chicago-Serie 3)
  23. Karen Rose: Der Rache süßer Klang  (Chicago-Serie 4)
  24. Karen Rose: Nie wirst du entkommen  (Chicago-Serie 5)
  25. Karen Rose: Heiß glüht mein Hass (Chicago-Serie 6)
  26. Karen Rose: Dornenmädchen (Cincinnati-Serie 1)
  27. Karen Rose: Dornenkleid (Cincinnati-Serie 2)
  28. Karen Rose: Every Dark Corner (Cincinnati-Serie 3)
  29. Karen Rose: Todesherz (Baltimore-Serie 1)
  30. Karen Rose: Todeskleid (Baltimore-Serie 2)
  31. Karen Rose: Todeskind (Baltimore-Serie 3)
  32. Karen Rose: Todesschuss (Baltimore-Serie 4)
  33. Karen Rose: Monster in the Closet (Baltimore-Serie 5)
  34. Karen Rose: Feuer (Minneapolis-Serie 2)
  35. Karen Rose: Todesstoß (Minneapolis-Serie 1)
  36. Karen Rose: Todesschrei (Philadelphia-/Atlanta-Serie 1)
  37. Karen Rose: Todesbräute (Philadelphia-/Atlanta-Serie 2)
  38. Karen Rose: Todesspiele (Philadelphia-/Atlanta-Serie 3)
  39. Emilia Smechowski: Wir Strebermigranten
  40. Regina Stürickow: Mörderische Metropole Berlin - Authentische Fälle
  41. Banana Yoshimoto: Tsugumi
  42. Banana Yoshimoto: Kitchen

Kurzgeschichten:
  • Stephanie Burgis: The Dragon with an Unbearable Family
  • Stephanie Burgis: Girl in Boots
  • Seanan McGuire: Heart of Straw

Comics/Manga:
  • Adachitoka: Noragami 1 (Manga)
  • Ari Folman/David Polonsky: Das Tagebuch der Anne Frank (Comic)
  • Ryu Fujisaki: Hoshin Engi 1 (Manga)
  • Kate Leth/Megan Levens/Marissa Louise: Spell on Wheels (Comic)
  • Rin Mikimoto: Close to Heaven 1 (Manga)
  • Rin Mikimoto: Close to Heaven 2 (Manga)
  • Rin Mikimoto: Close to Heaven 3 (Manga)
  • Rin Mikimoto: Close to Heaven 4 (Manga)
  • Rin Mikimoto: Close to Heaven 5 (Manga)
  • Fumio Obata: Irgendwo zu Hause (Manga)
  • Carly Usdin/Nina Vakueva: Hi-Fi Fight Club 1 (Comic)
  • Carly Usdin/Nina Vakueva: Hi-Fi Fight Club 2 (Comic)

Hörbücher/Hörspiele:

Angefangene und abgebrochene Bücher/Hörbücher zähle ich in der Monatsstatistik nicht mit. Dafür kommen auch die Titel auf die Liste, die ich innerhalb kurzer Zeit doppelt lese (oder höre).

***
Vorausgesetzt, dass ich mich nicht verrechnet oder in den verschiedenen Listen etwas vergessen habe, dann habe ich im Jahr 2017 insgesamt 162 Bücher, 48 Kurzgeschichten, 57 Comics/Manga und 21 Hörspiele/Hörbücher konsumiert.


Das hier ist übrigens erst einmal der letzte Beitrag mit meiner Quartalsleseliste. In diesem Jahr versuche ich mich mal an einer Gesamtliste, die ich unter dem Header einrichten werde. Mal schauen, wie das so klappt. ;)

Januar-SuB 2018

Im Dezember habe ich zwar viel gelesen, aber da ich mich vor allem auf eher seichte Thriller gestürzt habe, hat sich dieses Lesen kaum auf den SuB ausgewirkt. Dafür ist er dank der vielen Weihnachtsgeschenke kräftig angewachsen und weißt nun die stolze Zahl von 64 Titeln auf. So viel Bücher hatte ich schon lange nicht mehr ungelesen im Regal liegen, aber da die ja auch bis zum Jahresende wieder reichen müssen, ist es gut, dass mein Vorrat so groß ist.

Ich habe bislang noch keine Lesepläne für den Januar, vermute aber, dass ich mich den Großteil der Zeit nicht entscheiden kann, ob ich mich auf all die Romanen stürzen soll, die in den letzten Jahren in Umzugskartons verstaut waren, oder ob ich mich all den schönen neuen Büchern widmen soll. Es wird Zeit ein intensiveres Wiedersehen mit meinen alten Schätzen zu feiern, aber die Neuzugänge sind auch so verflixt verlockend. ;)

  1. Joan Aiken: The Wolves of Willoughby Chase
  2. Joan Aiken: The Serial Garden - The Complete Armitage Family Stories
  3. Tracie Baptiste: The Jumbies (The Jumbies #1)
  4. Kelly Barnhill: The Witch's Boy
  5. Elizabeth Bear: Karen Memory
  6. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord
  7. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht
  8. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk - A Memoir by Lady Trent
  9. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes - A Memoir by Lady Trent
  10. Marie Brennan: Within the Sancutary of Wings - A Memoir by Lady Trent
  11. Marie Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  12. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  13. Jim Butcher u.a.: Urban Enemies (Anthologie)
  14. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  15. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  16. Agatha Christie: Murder at the Vicarage
  17. Jennifer Estep: Poison Promise (Elemental Assassin 11)
  18. Christopher Golden u.a.: Dark Cities (Anthologie)
  19. Mira Grant: Into the Drowning Deep
  20. Mira Grant: Feedback (Newsflash #4)
  21. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard's Murder Squat 3)
  22. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  23. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  24. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  25. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  26. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  27. Rachel Hartman: Seraphina
  28. Jim C. Hines: Die Buchmagier - Angriff der Verschlinger
  29. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  30. D. B. Jackson: Thieve's Quarry (Thieftaker #2)
  31. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  32. Diana Wynne Jones: The Dark Lord of Derkholm
  33. Diana Wynne Jones: Year of the Griffin
  34. Diana Wynne Jones: Cart and Cwidder (The Dalemark Quartet 1)
  35. Diana Wynne Jones: The Spellcoats (The Dalemark Quartet 3)
  36. Diana Wynne Jones: Drowned Ammet (The Dalemark Quartet 2)
  37. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  38. Diana Wynne Jones: Homeward Bounders
  39. Kelly Jones: Murder, Magic, and What We Wore
  40. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  41. Jennifer Mathieu: Moxie - Moxie Girls Fight Back
  42. Seanan McGuire: Beneath the Sugar Sky (Wayward Children) 
  43. Kate Milford: The Boneshaker 
  44. Bishop O'Connell: The Stolen
  45. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  46. Laura Powell: The Last Duchess (A Silver Service Mystery 1)
  47. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  48. Tamora Pierce: Tortall - A Spy's Guide
  49. Cindy Pon: Serpentine
  50. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  51. Philip Reeve: Larklight
  52. Joan G. Robinson: When Marnie Was There
  53. John Scalzi: Fuzzy Nation
  54. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  55. A.C.H. Smith: Jim Henson's The Dark Crystal
  56. Robin Stevens: Arsenic for Tea (Murder Most Unladylike 2)
  57. Robin Stevens: First Class Murder (Murder Most Unladylike 3)
  58. Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
  59. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  60. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  61. Charles den Tex: Die Zelle
  62. Rob Thomas: Veronica Mars - The Thousand Dollar Tan Line
  63. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  64. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  65. Xinran: Gerettete Wort
  66. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

64 Titel auf dem SuB


(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)