Freitag, 2. Oktober 2009

Cover-Frage



Ich habe die letzten Tage mal ein wenig im Netz gestöbert, um ein paar Hintergründe über Alan Bradley und sein Buch "Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet" herauszufinden.







Als ich das deutsche Cover sah, hat es bestimmte Erwartungen geweckt, während die beiden Cover aus dem englischsprachigen Raum bei mir einen ganz anderen Eindruck von dem Buch hinterlassen.






Nun frage ich euch, was euch durch den Kopf geht, wenn ihr diese unterschiedlichen Cover betrachtet. Was für eine Geschichte erwartet ihr, und würdet ihr die englischen/amerikanischen oder das deutsche Cover bevorzugen?

Kommentare:

irina hat gesagt…

Ich geb dir vollkommen recht, das deutsche Cover weckt völlig andere Erwartungen als die englischen – wobei ich nicht weiß, welches der "richtigere" Eindruck ist.

Das deutsche Cover erweckt für mich den Anschein, als sei das ein Jugend-/Young-Adult- oder All-Age-Buch, vielleicht ein bisschen skurril auf eine Weise wie "Artemis Fowl" es ist; der Titel tut ein übrigens dazu. Dass sich ein Krimi hinter dem Buch verbirgt (wie ich eben bei Amazon rausgefunden habe), hätte ich nie vermutet.

Bei den englischen Ausgaben, die überhaupt nicht den Anschein eines All-Age-Buchs machen, hab ich irgendwie gar keine wirkliche Assoziation, die sind für mein Empfinden schick, aber relativ neutral. Allerdings wundert man sich immerhin nicht, wenn man hört, dass sich ein Krimi dahinter verbirgt.

Ist das denn ein Jugend- oder ein Erwachsenenbuch?

Soleil hat gesagt…

Ich kenne das Buch leider nicht, aber ich finde, das deutsche Cover passt am besten. Es sieht irgendwie so nach Adams Family aus und das bedeutet: schräg. Und genau das würde ich auch vom Buch erwarten, dass es neben allem Krimi und sonst was auch ein bisschen schräg ist.
Das grüne gefällt mir auch, aber es ist eher: was will mir der Maler damit sagen? Weckt aber auch wieder Interesse. Wenn ich es zwischen Krimis entdecke, dann frage ich mich, warum der tote Vogel eine Briefmarke im Schnabel hat.
Hast Du es denn jetzt schon gelesen?

Winterkatze hat gesagt…

@Irina: Erst einmal herzlich Willkommen! Schön, dass du hierhergefunden hast. :)

Mir ging es mit dem deutschen Cover wie dir, wobei ich spontan an die "Lemony Snicket"-Bücher denken musste. Und rein optisch hätte ich den Roman auch eher bei den Jugendbüchern einsortiert.

Sogar beim Lesen habe ich anfangs noch geschwankt und überlegt, was ich denn da nun eigentlich in den Händen halte. Aber trotz einer skurrilen Familiensituation und des jungen Alters der Hauptfigur ist es letztendlich mehr ein Krimi als alles andere ...

@Soleil: Ja, es ist fertig gelesen, schon seit drei Tagen. Inzwischen bin ich schon halb durch "Die namenlosen Töchter" durch. ;) Aber da die Schwiegereltern gerade da sind und mit uns den Garten winterfest machen, habe ich zu wenig Ruhe, um eine Rezi zu schreiben. Die kommt aber auf jeden Fall noch, denn das Buch hat einfach Spaß gemacht. ;)

Irgendwie schräg ist die Geschichte um Flavia de Luce auch, vor allem, weil ihre Familie etwas sehr ungewöhnlich ist. Und zur Hauptfigur passt das deutsche Cover perfekt.
Bei den "neutraleren" Covern finde ich es aber schön, dass keine Erwartungen geweckt und dafür Bezüge auf den Inhalt des Buches genommen werden. Sowohl der Vogel, als auch die Briefmarke, als auch das Fahrrad spielen in der Handlung eine wichtige Rolle ...

irina hat gesagt…

Ich bin wirklich gespannt auf deine Rezension. Andererseits ist das Buch ohnehin schon auf meine Wunschliste gewandert! *g*

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