Sonntag, 14. Juni 2015

Und was macht Baltimore?

Gut drei Wochen ist es her, seitdem Logan gestorben ist, und drei Wochen ist es her, seitdem Baltimore operiert wurde. Während Shandy und Christie deutlich zeigen, dass Logans Abwesenheit sie beunruhigt, scheint Baltimore diesen Verlust sehr stoisch zu nehmen. Er ist aber auch immer schon ein sehr pragmatischer Kater gewesen, der das Beste aus jeder Situation macht und mit Veränderungen grundsätzlich sehr gut umgeht.


Außerdem hatte er ja auch gut mit sich zu tun, da er erst einmal die Operation verarbeiten musste. Dieses Mal hat er die Narkose und die folgenden Schmerzen nicht so leicht weggesteckt. Er war sichtlich angeschlagen und tagelang sehr müde, wobei der wenige Tage später folgende Wetterwechsel mit den sehr hohen Temperaturen vermutlich auch keine Hilfe war. Mit Hitze kamen die Coon-Kater noch nie sehr gut zurecht ...


Inzwischen geht es ihm aber wieder deutlich besser. Er scheint keine Schmerzen zu haben (soweit man das bei einer Katze sagen kann), seitdem die Wunde abgeheilt ist. Außerdem kommt er viel auf uns zu und fordert Streicheleinheiten ein, ist immer wieder zu Schabernack aufgelegt und genießt die ungewohnten Fast-Food-Mahlzeiten. Denn da der Tumor den Unterkieferknochen schon so weit zersetzt hat, dass man ihn nicht operieren kann und die Prognose nicht gut ist, können wir nur eines tun: Den Kater so rund wie möglich füttern, damit sein Körper so viele Reserven wie möglich hat, um das Voranschreiten des Tumors zu bekämpfen. Dummerweise ist Baltimore eigentlich kein so guter Esser und so verwöhnen wir ihn seit drei Wochen mit lauter Leckereien, die wir unseren Katzen sonst aufgrund ihrer "mangelnden Qualität" vorenthalten haben.

So haben wir in den letzten Tagen ein Vermögen für diverse hochwertige (und relativ kalorienreiche) Trockenfuttervarianten ausgegeben und haben beim Dosenfutter von Kitekat über Sheba bis Schmusy  (100% Thunfisch in Gelee, natürlich delphinfrei gefangen - und von allen Katzen heiß und innig geliebt, während wir Menschen den "Duft" dieses Futters unerträglich finden!) diverse Sorten ausprobiert. Baltimores großer Favorit ist ein Trockenfutter für Katzen über 12 Jahre, davon bekommt er inzwischen zwei Extramahlzeiten am Tag (getrennt von den anderen Katzen) in der Küche serviert. Das wiederum sorgt dafür, dass er wirklich jedes Mal, wenn einer von uns in den Flur geht, zur Küchentür rennt und hoffnungsvoll und auch ein wenig bettelnd schaut. In diesen Momenten fällt es schwer zu glauben, dass dieser kleine gierige Kater krank ist ...

Unscharf, aber dafür gerade sehr typisch!

Kommentare:

Anette aka KmB hat gesagt…

oh Mann, ich bekomme in letzter Zeit wirklich gar nichts mehr mit :(

Alles Gute für Baltimore! Ich denke, in dem Alter darf man auch JunkFood essen, Hauptsache es kommt Speck auf die Knochen ;)

Bei unseren Freigängerkatzen habe ich ehrlich gesagt noch nie das Gefühl gehabt, dass eine Katze von den anderen vermisst wurde, wenn sie gestorben oder verschwunden war. Freigänger scheinen da wirklich lockerere Bindungen untereinander aufzubauen, auch wenn sie Geschwister sind. Als letztes Jahr bei uns drei Katzen verschwunden sind, und davon nur Nepomuk nach einigen Wochen wieder aufgetaucht ist, hat er von seiner Mutter eins auf die Ohren gekriegt ;) und ansonsten war alles wie vor seinem Verschwinden, als wäre er für die anderen Katzen nie weg gewesen.

LG Anette

BücherFähe hat gesagt…

Schön zu lesen, dass es Baltimore trotz dieser Diagnose zumindest so weit gut geht und er auch gerne frisst. Das scheint auf jeden Fall ein gutes Zeichen zu sein und bei soviel Liebe, die ihr ihm entgegenbringt, blüht er ja richtig auf.

Wie äußern die Katzen denn, dass es sie beunruhigt? Das klingt jetzt vielleicht nach einer dummen Frage, aber ich habe damit noch so keine Erfahrungen. Als bei uns in der Familie die Hunde nach und nach gestorben sind, haben die anderen keinerlei Anzeichen gezeigt - allerdings haben diese ja auch nicht in einer Wohnung zusammengewohnt, sondern sich nur ab und zu gesehen. Damals war ich auch daran interessiert, ob die merken, dass „jemand fehlt", aber so groß war die Bindung zwischen denen nicht.

Sam hat gesagt…

Der arme Baltimore! Wie gut, dass er so stoisch veranlagt ist. Ich sterbe selbst immer tausend Tode, wenn ich mit zum Tierarzt gehe, und hätte den Kater auch total verwöhnt ;) Ach, der herrliche Duft von Katzenfutter... *schüttel* Was tut man nicht alles für seine Samtpfoten? Hoffentlich kommt Baltimore wieder auf die Beine.

Winterkatze hat gesagt…

@Anette: Danke! Und ja, das mit dem Junk-Food haben wir uns auch gesagt.

Freigänger haben ja auch ein sehr viel größeres und wechselhafteres soziales Umfeld als Wohnungskatzen. Ich habe auch erst gemerkt, wie viel ich vom Alltag meiner Katzen gar nicht mitbekommen habe, nachdem ich keine Freigänger mehr hatte. Die Freigänger waren dann eben doch den Großteil des Tages draußen und hatte da ein Leben voller Bekanntschaften, Snacks und Abenteuer ... ;)

Winterkatze hat gesagt…

@BücherFähe: Wir sehen das auch erst mal als gutes Zeichen, auch wenn uns bewusst ist, dass so ein Tumor eben nicht wieder weggeht, nur weil wir den Kater verwöhnen und lieb haben.

Ich glaube, dass ein Tier schon zum engeren Rudel gehören muss, damit der Verlust überhaupt spürbar ist. Bei meinem ersten Hund war es so, dass er sehr verstört war, als unser Kater wegen Krankheit eingeschläfert werden musste. Dazu muss ich erwähnen, dass ich meinen ersten Hund aus dem Tierheim hatte und er ein Angstbeißer war. Als unser Kater dann auf einmal weg war, war der Hund so verunsichert, dass er anfing mich (als seine Bezugsperson) gegen den Rest der Familie zu verteidigen. Das ging so weit, dass er meine Mutter biss, als diese mich wegen irgendwas ausschimpfte.

Bei Shandy ist es zur Zeit so, dass er sich extrem untypisch verhält. In den vergangenen 14 Jahren hat Shandy meinen Mann so weit wie möglich ignoriert und nachdem mein Mann bei mir eingezogen war, ist der Kater nur noch zum Kuscheln ins Bett gekommen, wenn mein Mann schon aufgestanden (oder es in unserer Wohnung extrem kalt :D) war. Streicheleinheiten von meinem Mann hat der Kater bislang immer abgelehnt. Seit drei Wochen kommt Shandy aber jede Nacht zu uns ins Bett und versucht mich oder meinen Mann zu wecken, um Streicheleinheiten zu bekommen. Wenn wir nicht wach genug werden, um auf den Kater zu reagieren oder beim Schmusen wieder einschlafen, dann läuft er durch die Wohnung und jault lauthals (etwas, was wir bislang nur von Logan kannten, wenn er nachts einsam war) bis einer von uns mit ihm redet.

Christie ist nicht ganz so extrem, aber dafür, dass sie sonst eine sehr unabhängige Katze ist, ist sie gerade auch sehr anhänglich und schmusebedürftig. Sie sucht sonst wohl schon mal kurz etwas Nähe oder genießt es, wenn sie sich im Herbst und Winter in meine Sofadecke einkuscheln und wärmen kann, aber so fordernd und so bedürftig wie in den letzten Tagen ist sie normalerweise nicht. Ich kann kaum einen Schritt machen, ohne dass sie mir um die Füße streicht und sobald ich mich hinsetze, platziert sie sich auf meinem Knie und will Aufmerksamkeit.

Winterkatze hat gesagt…

@Sam: Der "Duft" von Schmusy ist wirklich eine Herausforderung! Aber ich sage mir immer, dass ich es auch jahrelang geschafft habe jede Woche drei Kilo gewolftes Futterfleisch zu portionieren und zu verfüttern, obwohl ich mich als (lebenslanger) Vegetarier wirklich davor ekel. Im Vergleich dazu ist Dosenfutter noch leicht zu handhaben. ;)

mila hat gesagt…

Dieser Blick aus diesen Augen... Ich würde das Tier mit ungesunden Dingen vollstopfen, weil ich ihm nicht widerstehen könnte. Hoffentlich hält die gute Phase mit Baltimore an...

BücherFähe hat gesagt…

Wow, okay. Hast ja schon einige Erfahrungen damit gemacht. Dann hoffe ich mal, dass eure Katzen nicht allzu lange trauern und bald wieder etwas runterkommen können. Wobei so eine Trauerphase ja auch wichtig ist.

Ein Tumor ist wirklich keine schöne Diagnose, mehr, als diese Diagnose zu akzeptieren kann man in dem Fall aber auch nicht.
Unser Hund hatte auch einen Tumor, aber an den Gesäugeleisten. Glücklicherweise hat er sie nicht eingeschränkt, selbst dann nicht, als der Tumor schon recht groß war (besonders im Verhältnis zu dem kleinen Hund). Das Drama begann erst, als sich der Tumor geöffnet hat... Wir haben zwar anfangs noch gekämpft, mussten dann aber einsehen, dass der Hund nur noch leidet... Damit war die Entscheidung dann gefallen.

Winterkatze hat gesagt…

@Mila: Dieser Blick ist schrecklich, oder? :) Danke, das hoffen wir natürlich auch. :)

@BücherFähe: Ich wollte schon als kleines Kind Tiere haben und habe dann mit acht Jahren meine erste Katze bekommen. Seitdem habe ich so wenig Zeit wie möglich in meinem Leben ohne Tier verbracht.

Gegen manche Erkrankungen kann man eben leider nicht ankämpfen. Schön, dass eure Hündin trotz Tumor erst einmal noch eine gute Zeit hatte - ich hoffe, dass das bei Baltimore auch noch eine Weile der Fall ist.

mila hat gesagt…

Diesen Blick würde ich unter die Kategorie "Superkräfte" fassen...

Sam hat gesagt…

@Winterkatze Yikes, das ist heftig! Ich bin ja auch vegetarisch unterwegs, also Chapeau dafür. Kann man Katzen nicht vegetarisch ernähren? Wohl eher nicht... Obwohl die Katze von meinem Ex ein halbes Jahr lang nur Obst gefressen hat (extrem niedlich). Die würde wohl noch heute Bananen knatschen, wenn man sie ließe.

Winterkatze hat gesagt…

@Mila: Und das ist nur eine von vielen Superkräften! ;)

@Sam: Katzen sind Fleischfresser! Hunde vertragen Mischkost gut, aber selbst die kann man nicht rein vegetarisch ernähren, wenn man artgerecht füttern will. Ich bin schon von Dosenfutter nicht begeistert und achte da sehr drauf, dass wir normalerweise sehr hochwertiges kaufen (also ein sehr hoher Fleischanteil und wenig Beiprodukte) und fütter es nur, weil die Katzen mit rohem Fleisch relativ kalorienarm ernährt werden.

sayuri's exile hat gesagt…

Es ist schön zu lesen, das Baltimore zur Zeit so viel Liebe bekommt und das Ihr von ihm und den anderen viel Nähe erfahrt. Ich liebe das zweite Bild und allgemein den süßen Blick von dem süßen Katerchen auf allen Bildern.
Ich schließe mich übrigens der allgemeinen Meinung an, das Junkfood im Moment für Baltimore bestimmt eine sehr gute Sache ist. Nur blöd für Euch, dass es so stinkt und so frech teuer ist. Aber naja, es gibt schlimmeres. Als Vegetarier ist man da ja ohnehin schon einiges gewöhnt ;)
Ich wünsche Euch und Eurem tapferen Coon-Kater trotz schlechter Prognose und so einem Sch..-Tumor alles, alles Gute, ausreichend Reserven und viele, viele Kuschelstunden. Denke an Euch <3

Winterkatze hat gesagt…

@Sayuri: Der Charmeur wird hier gerade nach Strich und Faden verwöhnt und genießt es rundum (und die anderen profitieren gleich auch noch davon). ;) Und ja, dieser Blick, den hat er schon gut drauf. Und ich fürchte, er weiß genau, was er damit erreichen kann. *g*

Danke! Wir genießen die Zeit, die wir haben, solange es ihm noch so gut geht.

78sunny hat gesagt…

Oh das mit dem Gewicht draufkriegen kenne ich. Ich versuche auch nur hochwertiges Futter (MAC's, GranataPet, Terra Faelis, Lily's Kitchen, feringa...) zu füttern aber oft lässt Bonny sich einfallen ein Futter, dass sie Tagelang gut gefressen hat, plötzlich gar nicht mehr zu fressen. Dann gebe ich ihr auch einfach alles was sie dann frisst, egal ob gesund. Ich gebe dann meist auch Snacks. Die Sticks von Gut&Günstig frisst meine Katze super gern und sie haben angeblich einen hohen Fleischanteil. Ansonsten gebe ich noch Granata Pet Feinis (getreidefrei!) und Cosma (gefriergetrocknetes Fleisch). Vielleicht kennst du ja was davon oder willst es auch mal probieren.
Ich hatte auch mal mit Barfen anfangen wollen, aber meine Katze (und damals auch Kasimir noch) geht da gar nicht ran. Ich muss Fleisch immer anbraten oder kochen, sonst frisste sie es nicht. :( Da hätte ich halt schon früher mit anfangen müssen.
Wo bestellst du dein Futter? Ich habe immer bei Zooplus bestellt aber jetzt frisst Bonny am liebsten eine MAC's Sorte, die es dort nicht gibt. Daher bin ich auf Katzenland umgestiegen. Da klappt das bestellen auch problemlos und die Lieferung ist auch schnell.
Falls du noch Tipps für mich hast, kannst du sie mir gern geben.
Liebe Grüße
Sunny

Winterkatze hat gesagt…

@Sunny: Frischfleisch bekommt bei uns gerade nur noch Shandy, der eh separat gefüttert wird. Baltimore kann das zur Zeit nicht so gut fressen und da Christie mit ihm zusammen frisst und Dosenfutter natürlich verlockender wäre als Fleisch, wird auch sie etwas "verwöhnt". Ich bekomme mein Futter (abgesehen von den billigen und leider auch zuckerhaltigen Sorten) von einem Futterladen in der Nähe, der auch eine Frischfleischtheke anbietet, wo ich jede Woche auch frisch gewolftes Futterfleisch kaufen kann.

Momentan wechsel ich zu jeder Mahlzeit die Futtersorte, es gibt eine Handvoll Sorten, die Baltimore gern mag - wenn Christie mal etwas weniger frisst, kann ich damit leben, sie ist eh etwas mollig. Bei drei Katzen ist der ständige Wechsel aber auch einfacher, weil ich so eine 400g-Dose immer innerhalb von zwei Tagen aufgebraucht bekomme. Und da bei Baltimore (der immerhin gut trinkt) die Nieren relativ egal sind, bekommt er neben den zwei regulären Mahlzeiten noch zwei Trockenfutter-Extramahlzeiten am Tag.

Bei dem Trockenfutter füttern wir zur Zeit Go! (hoher und hochwertiger Fleischanteil, hoher Fettanteil, allerdings auch so unsinnige Zusätze wie Preiselbeeren), Happy Cat (getreidefrei, hoher Fleischanteil, allerdings mit Kartoffeln) und Royal Canin für Katzen über 12 Jahre - die beiden letzten frisst Baltimore besonders gut, da die Stücke sehr groß sind und er sie so leichter packen kann. Das Go! ist sehr kleinteilig und das mochte wieder Logan vor seinem Tod sehr gern.

Dosenfutter wird von meinen Katzen besonders gut gefressen, wenn es keine Stücke enthält, sondern so feinteilig ist, dass ich es mit einer Gabel und etwas Extra-Wasser (gut für die Nieren) zu einem Brei verrühren kann. Bei stückigem Futter lecken sie die Soße auf und lassen den Rest großteils liegen. Besonderer Favorit bei allen dreien ist Schmusy (100% Fisch in Gelee, gibt es in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Thunfisch, Sardine und Rotbarsch - Thunfisch ist der absolute Renner hier). Ansonsten gibt es momentan Carny (wobei ich da auf die "alten Sorten" achte, die ohne unsinnige Zusätze wie Löwenzahn usw. sind), Cosma Original (Huhn in Gelee) und - weil Baltimore es nun mal so sehr mag *seufz* - Sheba und Felix (letzteres nur, wenn er bei den letzten zwei Mahlzeiten nicht so enthusiastisch war, weil sich alles in mir wehrt dieses zuckerhaltige Zeug zu verfüttern). Bei allen Sorten ist es so, dass unsere Katzen die Varianten mit Huhn bevorzugen, Pute und Innereien fressen sie auch noch ganz gut, Rind usw. eher ungern und nur ab und an zur Abwechslung.

Du siehst, soooo hochwertig geht es bei uns nicht mehr zu, aber momentan ist es wichtiger, dass Baltimore mit Begeisterung frisst. Was die Umstellung aufs Barfen angeht: Bei uns war es vor allem Christie, die Schwierigkeiten machte. Aber alle unsere Katzen sind total begeistert von frischem Rinderhack, Hühnerherzen und Hühnchenfilet. Mit Rinderhack haben wir Christie dann auch langfristig davon überzeugen können, dass rohes Fleisch gar nicht so übel ist. Allerdings war das zu einer Zeit, als es auch nicht schlimm war, wenn sie mal etwas weniger gefressen hat. So haben wir sie bei einer Mahlzeit auf eine kleine Portion gesetzt und ein paar Stunden später, wenn sie so richtig Hunger hatte, zimmerwarmes(!) Rinderhack angeboten. Inzwischen frisst sie eigentlich alles an Fleisch, aber gewolftes Rinderherz und alle Teile vom Huhn sind immer noch ihre Favoriten.

Oh, und gefriergetrocknetes Fleisch gibt es bei uns als besondere Leckerli - die Katzen finden das zwar großartig, aber wegen des Flüssigkeitshaushalts bin ich da lieber etwas vorsichtiger.

Ariana hat gesagt…

Schön zu hören, dass es Baltimore den Umständen entsprechend gut geht. :-) Und dass ihr ihn verwöhnt, ist mehr als verständlich. Gegen die zuckerhaltigen Sorten würde sich bei mir auch alles sträuben, aber was will man machen? Manchmal geht's halt nur mit einem Kompromiss ...

Wir haben mit Lehmann ja einen absoluten Trockenfutter-Junkie, der lässt uns alles andere stehen, sei es Nassfutter oder Frischfleisch, auch Milchprodukte wie Hüttenkäse oder so sind ihm vollkommen egal. Wenn's nicht krokettenförmig und trocken ist, frisst er es nicht. :-( Und beim Trockenfutter verträgt er leider auch nur bestimmte Sorten, alles andere macht seine Verdauung nicht gut mit. Ist irgendwie zum Verzweifeln, aber irgenwas muss er nun mal fressen ...

Jedenfalls drücke ich euch die Daumen, dass es Baltimore lang so gut geht wie jetzt - und den anderen natürlich auch.

Winterkatze hat gesagt…

@Ariana: Als ich heute mit Shandy beim Tierarzt war, war der ganz überrascht als ich von Baltimore erzählte. Er benimmt sich zur Zeit wirklich, als wäre alles in Ordnung und als würde dank des Futterangebots ein Traum in Erfüllung gehen. ;) Trotzdem darf er morgen noch einmal mit zum Tierarzt fahren, damit der sich die Naht einmal anschauen kann.

Bei unseren vieren war es auch nicht immer einfach mit dem Barfen und den hochwertigen Futtersorten, aber solange alle vier fit waren konnten wir uns da noch durchsetzen. Bei deinen Katzen ist das ja ein ganz anderes Thema, da musst du ja Kompromisse finden. Ach, die kleinen Monster können einen ganz schön auf Trab halten!

Danke! Shandy ging es in den letzten 36 nicht ganz gut - vermutlich schon wieder eine Blasenentzündung, aber sicher sind wir uns gerade nicht. Immerhin scheint er heute Abend schon wieder munterer zu sein und hat gefressen. Kein gutes Jahr für alte Katzen, dafür ein lukratives Jahr für unseren Tierarzt.

Natira hat gesagt…

Ich freue mich, dass es Baltimore soweit gut geht. Die Hitze hat ihm sicher zu schaffen gemacht - ich hoffe, zwischenzeitlich ist es bei Euch auch kühler geworden.

Möglicherweise war die Blasenentzündung bei Shandy doch nicht ganz weg.

Jedenfalls gute Besserung für die schwarze Socke und Extra-STreicheleinheiten für Baltimore und Christie!

Winterkatze hat gesagt…

@Natira: In den letzten Tagen war es kühler, aber natürlich ist fürs Wochenende wieder Hitze angesagt (also mehr als zehn Grad mehr als wir es heute haben).

Was das bei Shandy gerade ist, finden wir nicht so recht raus. Aber solange es so bleibt wie es ist, können wir ihm etwas Zeit lassen. Sobald es auch nur etwas schlechter wird, wandert er wieder zum Tierarzt.

Danke für die Besserungswünsche und Streicheleinheiten bekommen sie alle drei. :)

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