Montag, 31. Januar 2011

Wochenende (oder Warten auf Bibendums Besuch)


Wochenendputz veranstaltet, Heizventil repariert, Gästebett bezogen,
kranken Ehemann bepäppelt, Buch gelesen, Katzen beobachtet.


Freitag, 28. Januar 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 66+67)

Die letzten beiden Kapitel brachten uns einmal zurück in die Vergangenheit, wo Agnes Kilmartin noch auf dem Wochenbett darüber nachdenkt, wieviel schöner ihr Leben ohne Ivan den Schrecklichen wäre – und dass sie zumindest im Tode mit Harry Sweeney vereinigt sein möchte. Auf der anderen Seite konnten wir (mal wieder) eine Begegnung zwischen Orla und Doc Gary verfolgen, die (mal wieder) voller Missverständnisse verlief. Kommunikation ist wirklich eine schon lange vergessene Kunstform, die man – zumindest bei Romanfiguren – mal wieder einführen sollte.

Perspektivwechsel: Kapitel 66 wird aus der Sicht von Mary O’Dowd erzählt

Mary und Jim sitzen in einer Kneipe und konsumieren Wodka (tsts, da sind meine Kommentatorinnen doch edleren Stoff gewöhnt). Vom Alkohol ermutigt fragt Jim, ob Mary mal mit ihm ausgehen würde – also so ohne Kinder, auch wenn er die Kinder ganz toll findet und gern im Haushalt hilft und … Kurz gesagt: Big Jim will ein Date – ist aber nicht in der Lage richtig damit rauszurücken.

Doch zum Glück hat auch Mary schon einiges gepichelt und gesteht Jim (nachdem seine Verabredungsversuche etwas unbeholfen verliefen), dass auch sie mehr als Freundschaft für ihn empfindet – und rudert dann ganz schnell zurück, weil es ja sein könnte, dass Jim das alles ganz anders gemeint hat.

Woraufhin er natürlich versichern muss, dass er es genauso gemeint hat, und das obwohl er nach Sheilas Tod (wir erinnern uns: Jugendliebe, Krebstod, Big Jims Herz galt nur noch seinen Kindern) nie wieder geglaubt hätte, dass er so empfinden könnte. Mary kann natürlich in die gleiche Kerbe hauen, denn schließlich hatte sie sich nach der Scheidung von ihrem Mann darauf eingestellt den Rest ihres Lebens ohne einen Begleiter verbringen und sich schon mal auf ihr Großmutterdasein vorbereiten zu müssen.

Während sich die beiden also einig sind, dass aus ihnen mehr werden könnte, zwicken die gute Mary Bedenken. Wenn sie häufiger mit Jim ausgehen würde, dann bräuchte sie mindestens zwei neue Kleider – und dabei brauchen doch die Kinder neue Schuhe und andere lebensnotwendige Dinge! Außerdem weiß sie gar nicht, wie sie das ständige Rumkneipen und Essengehen bezahlen soll! Also versucht sie den gerade erleichtert aufatmenden Big Jim wieder abzukühlen, indem sie ihm gesteht, dass sie nicht das Geld zum Ausgehen hat.

Nach einer kurzen Panikattacke ("Sie will mich doch nicht!" *heul*) tätschelt Jim ihr das Händchen und meint, dass er natürlich für alle Unkosten aufkommen würde.
"Aber eine emanzipierte Frau sollte doch wohl für sich selbst bezahlen können", stöhnte Mary. "Außerdem möchte ich mich dann und wann revanchieren können."
Big Jim versichert ihr darauf hin, dass er sich jederzeit über eine Essenseinladung am Familientisch freuen würde. Während sie sich darauf einigen, dass sie überhaupt und sowieso jetzt alles ganz langsam angehen, grübelt Mary auf dem Heimweg über den nächsten Schritt nach. Küsschen vor der Haustür? Kräftiges Knutschen im dunklen Garten? Noch ein Kaffee zum Abschied? Wie benimmt man sich denn heutzutage nach so einem Date? Wir erinnern uns: Mary ist Anfang vierzig und deshalb total aus der Übung, wenn es um Männer geht!

Big Jim verabschiedet sich dann mit einem Wangenküsschen und dem Versprechen sich nächste Woche zu melden und Mary schwankt zwischen Enttäuschung (Nur ein Wangenküsschen!) und Euphorie (Wer hätte gedacht, dass sie in ihrem hohen Alter noch einen Mann kennenlernen würde?!).


Perspektivwechsel: Kapitel 66 wird aus der Sicht von Dr. Gary Culhane und Orla Rogan erzählt

Doc Gary hat (mal wieder) die (Wochenend-)Nachtschicht im Krankenhaus. Eigentlich will er sich ja um den Papierkram kümmern, bevor es so richtig stressig wird, doch dann wird eine neue Patientin mit dem Rettungswagen eingeliefert. Die Dame humpelt auf den Arm eines Sanitäters gestützt in die Notfallaufnahme – und entpuppt sich als Orla Rogan!

Oops, nein, das stand ja letzte Woche an dieser Stelle! Aber da es diese Woche genauso herzlich zwischen den beiden weitergeht, müsst ihr mir meine Verwirrung verzeihen. ;)

Doc Gary teilt Orla mit der Röntgenaufnahme in der Hand mit, dass sie sich den Knöchel gebrochen hat. Dabei wirkt der gute Arzt doch etwas hämisch – seine zärtliche Phase angesichts der verletzten Orla ist wohl vorbei.

Während Orla mehr oder weniger verzweifelt, weil sie keine Ahnung hat, wie sie mit einem Gipsbein ihrer Arbeit nachgehen soll (Einwurf von meiner Seite: Ich glaube, auch mit Gips kann man im Newsroom einer Zeitung sitzen und mit der besten Freundin telefonieren.), macht Gary eine böse Bemerkung, dass so ein Gipsbein nicht bei der Arbeit, sondern auch beim abendlichen Männeraufreißen hinderlich sein wird.

Orla fragt sich, warum Gary so bissig ist, verkneift sich aber eine Bemerkung, weil er schließlich der einzige Arzt auf der Welt zu sein scheint, der ihren Knöcheln wieder richten kann. Stattdessen richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf das nächste Problem:
"Und wie komme ich in die Stadt?", fragte sie. "Ich kann doch wahrscheinlich nicht Autofahren, oder?"
Und Gary nutzt diese Gelegenheit, um noch einen draufzusetzen, und meint, dass eine ihrer Herrenbekanntschaften sich bestimmt zur Verfügung stellen würde. Orla hat natürlich keine Ahnung, was Gary meinen könnte, schließlich gibt es gar keine Männer in ihrem Leben (hey, sogar ich habe inzwischen die Übersicht über die gesammelten Kneipenbekanntschaften verloren, aber "keine Männer" würde ich dazu nicht sagen.) Inzwischen kommt sich Gary zwar etwas gemein vor, aber da sie ja so mit seinen Gefühlen gespielt hat, hat sie es nicht anders verdient. Orla hingegen kocht vor sich hin, denn ein Mann, der zuhause Frau und Kinder hat … (So langsam frage ich mich, wie weit die beiden bei der einen Party gegangen sind, dass sie sich so von der anderen Person hintergangen fühlen! *herjeh*)

Während Orla einen bösen Zeitungsbericht über einen gewissen Arzt, der seine Befugnisse bezüglich Patientinnen mit gebrochenen Gliedmaßen überschreitet, plant, ruft Doc Gary eine Schwester herbei und gibt den Gips in Auftrag. Dann verabschiedet er sich mit der liebevollen Bemerkung, dass er sich an einem Freitagabend schließlich um noch so einige weitere Betrunkene zu kümmern habe.

Nachdem der Arzt außer Sichtweite ist, regt sich Orla innerlich noch weiter auf – doch vor allem nervt es sie, dass sie trotz allem sich immer noch zu diesem unglaublichen Mann hingezogen fühlt. Dabei würde sie niemals etwas mit einem verheirateten Mann anfangen! (Hm, wie war das mit Kieran? War der nicht vermutlich ebenfalls …?) Huch, an den musste Orla auch gerade denken – und dabei eher angewidert daran denken, dass sie ihn geküsst hatte. Aber sowas tut man halt, wenn man etwas zuviel getrunken hat.

Kaum ist die Krankenschwester mit dem Gips fertig, steht auch Gary schon wieder in der Tür. Während die Schwester noch fragt, ob Orla abgeholt wird oder ein Taxi benötigt, springt Gary schon ein und meint, dass er die Patientin nach Hause bringen würde. Er hätte jetzt eh Feierabend.

Die beiden zicken sich noch etwas an, aber da Gary meint, dass sie zwar eine schreckliche Person sei, er sie aber irgendwie mögen würde, setzt er dann doch seinen Dickkopf durch. Und der Gedanken noch mindestens eine Stunde zusammen mit Orla durch die Nacht zu fahren, um sie nach Hause zu bringen macht ihn sehr glücklich. So könnte er sich fast einbilden mit ihr zusammen zu sein. Doch vor Beginn dieser Fahrt in trauter Zweisamkeit zeigt Gary Orla noch, wie sie mit den Krücken umzugehen hat. Dabei berühren sich ihre Hände und der Doc kann nicht mehr an sich halten:
"Ach, Orla", sagte er unglücklich. "Ich wünschte, wir würden uns nicht immer gegenseitig auf dem falschen Fuß erwischen. Ich möchte eigentlich gar nicht mit Ihnen streiten. Es ist nur … mir gefällt nicht, wie Sie Ihr Leben führen. Ist ein Mann denn nicht genug für Sie? Was wollen Sie denn damit beweisen?"
"Was erlaubst du dir eigentlich, du Idiot?", fauchte Orla ihn an und ging unvermittelt zum Du über. "Du hast vielleicht Nerven. Und wieso hast du mich auf der Party überhaupt angequatscht? Du hattest kein Recht dazu!"
"Woher sollte ich denn wissen, dass du verlobt bist? Du hattest kein Recht, mit mir zu flirten."
"Aha! Das du Frau und Kinder hast, stört dich aber nicht beim Fremdgehen?", schlug Orla zurück. "Es geht dich zwar nichts an, aber ich bin nicht verlobt! Und dass ich mich mit einem verheirateten Mann einlasse, kannst du schnell vergessen!"
Instinktiv hob Gary die Hand, um sie zu unterbrechen. Ein Wunder geschah … und er war überglücklich darüber.
Verständnislos starrte Orla den strahlenden Mann an. "Was ist denn jetzt wieder los? Ich möchte auch gerne mitlachen …"
"Wow! Wenn du gar nicht verlobt bist …"
"Was?!"
Gary packte Orla an den Schultern. (Was ihr bestimmt gut gefällt, mit dem gebrochenen Knöchel.) "Stimmt es, dass du nicht verlobt bist?"
"Natürlich. Ich war verlobt – mit einem Kerl namens Declan Dunne, aber das ist schon lange vorbei …"
"Und was ist mit diesem Kieran?"
"Den habe ich heute Abend beim Tanzen kennen gelernt. Und kaum hatte ich mich am Knöchel verletzt, hat er sich aus dem Staub gemacht, dieser Blödmann!"
"Und ich bin nicht verheiratet."
"Nicht?" Orlas Gesicht drückte eine Mischung aus Ungläubigkeit und Glück aus. Dann runzelte sie die Stirn: "Aber ich habe dich mit einer Frau und zwei Kindern im Café gesehen …"
"Das war meine Schwester Breda mit ihren Kindern", erwiderte Gary und hauchte einen Kuss auf ihr Haar. "Oh, Orla, meine wunderbare Orla. Bitte sag mir, dass dies der Anfang einer ganz besonderen Beziehung ist!!"
"Schon möglich, wenn du aufhörst, dich auf meinem gebrochenen Knöchel abzustützen", gab Orla zurück und hob die Lippen zum Kuss.
"Lieber Himmel, tut mir leid", sagte Gary und trat ein Stück zurück. "Ich wollte dich einfach ganz nah bei mir haben. Ich kann nur noch an dich denken, seit wir uns kennen gelernt haben."
"Und warum hast du mich dann nie angerufen?", fragte Orla und bedeckte sein Gesicht mit Küssen. "Ich bin total verknallt in dich … und habe seit jenem ersten Abend kein Wort mehr von dir gehört."
"Na ja, ich habe wohl mal wieder alles durcheinandergebracht", meinte Gary. "Ich wollte dich anrufen, sobald die Sache mit dem Gericht vorbei gewesen wäre. Ich war mir nicht sicher, ob es richtig ist, mit dir auszugehen, wenn deine Freundin meine Anwältin ist."
"Es ist ja vielleicht auch nicht richtig, wenn ich deine Patientin bin", flötete Orla übermütig. Denn von der anderen Seite des Parkplatzes sahen mehrere Patienten und Pfleger neugierig zu ihnen herüber. "Bist du sicher, dass du einfach so eine Patientin küssen darfst?"
Gary grinste. "Im Moment ist mir das völlig egal. Ich kann mein Glück gar nicht fassen. Du und ich, du kannst dir nicht vorstellen, wie oft ich von diesem Augenblick geträumt habe!"
"Ich auch", wisperte Orla scheu. "Aber Gary, wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, dass ich verlobt bin? Ich habe doch mit Declan Schluss gemacht, noch bevor wir uns kennen gelernt haben."
Gary setzte sich hinters Steuer und fuhr vom Parkplatz (ohne Orla? *eeks*). Dabei erzählte er Orla, wie er ihren ehemaligen Verlobten kennen gelernt hatte.
"Dieser verdammte Blödmann!", fauchte sie. "Der bringt mein Leben noch durcheinander, wenn er darin schon längst nichts mehr zu suchen hat. Ohne diesen Idioten wären wir vielleicht schon seit Wochen ein Paar."
"Ganz meine Meinung", sagte Gary. "Aber jetzt bist du ja bei mir, und ich lasse dich nie wieder los." Mit diesen Worten ergriff er ihre Hand.
Orla musste laut lachen. "Dann wurde Declan also von einem Stier angefallen … Geschieht ihm ganz recht … Aber nein, das kann nicht sein …"
Orla fiel der Vorfall mit Eddie Hanlons Stier ein. Doch Declan hätte sich doch sicher nicht mehr in der Nähe des Apartmenthauses herumgetrieben, nachdem sie ihn bereits vor die Tür gesetzt hatte? (Nein, sowas würde Declan doch niemals tun …*seufz* )
Im Grund war es ihr auch egal. Zufrieden lehnte sie sich in die Polster und hielt Garys Hand während sie langsam dahintuckerten. Wie das Leben sich doch in einer einzigen Nacht verändern konnte! Joanna würde staunen.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Richard Castle: Heat Wave

Der Roman "Heat Wave" hat seinen Ursprung in der Fernsehserie "Castle", da dort von der Hauptfigur Richard Castle eine Geschichte mit diesem Titel verfasst wurde – und die Serienmacher es dann für keinen schlechten Marketingtrick hielten, so ein Buch auch tatsächlich zu veröffentlichen. Die Serie kenne ich bislang noch nicht. Aber da Bibendum so ein Fan davon ist und mir Serie und Bücher nahebringen wollte, lieh sie mir sowohl "Heat Wave" als auch den Folgeband "Naked Heat". Und weil das Buch so schön dünn ist, hatte ich mir "Heat Wave" als Einstieg für die "I`m in … English"-Challenge vorgenommen (zumindest nachdem ich mit der Liebesroman-Leihgabe von Irina nicht so recht vorankam ;) ).

Leider hat mich "Heat Wave" nicht so ganz überzeugen können. Ich könnte mir vorstellen, dass man als Fan der Serie – wenn ich Bibendums Meinung richtig in Erinnerung habe – Parallelen zwischen den Protagonisten ziehen könnte, aber für mich war das Ganze nur eine nicht besonders spannende Kriminalgeschichte. Die Hauptfiguren von "Heat Wave" sind die Polizistin Nikki Heat und der Journalist Rook, der einen Hintergrundbericht über die New Yorker Polizei und ihre Arbeit schreibt. Nikki ist eher genervt von ihrem ständigen Begleiter (fühlt sich aber auch von ihm angezogen), während sie ermitteln soll, wer den erfolgreichen Bauunternehmer Matthew Starr ermordet hat. Dieser ist nämlich aus dem sechsten Stockwerk seines Wohnhauses gestürzt – und alle Anzeichen sprechen dafür, dass das kein freiwilliger Flug vom Balkon war. Dabei scheint es auf den ersten Blick keinen Grund für eine solche Tat zu geben. Das Opfer war zwar (erfolg)reich, aber anscheinend ein geachteter Mann, der mit seiner hübschen (und deutlich jüngeren) Ehefrau eine vorzeigbare Ehe führt. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass weder die finanzielle noch die berufliche oder private Situation des Opfers so beneidenswert waren, wie man hätte vermuten können.

Während der Kriminalfall eher Standard ist, gibt es häufig amüsant gemeinte Dialoge zwischen den beiden Protagonisten Nikki und Rook, die in meinen Augen aber nicht immer funktionieren. Denn es gibt schon einen deutlichen Unterschied zwischen einer Geschichte, die als Serienfolge ausreicht, und einem unterhaltsamen und soliden Roman. Und während gute Schauspieler (und eine durchlaufende Hintergrundidee) aus einer durchschnittlichen Krimihandlung (und einem in ähnlicher Form schon diverse Male gehörten Dialog) noch eine unterhaltsame Sache machen können, fehlt bei einem Roman diese ausgleichende Funktion der Schauspieler, und so liegen die Handlungsschwächen offen zutage. Auch hat für mich die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren lange Zeit nicht gestimmt. Vielleicht wäre das anders, wenn ich die Castle-Serie kennen – und mögen – würde, aber so fand ich den "Schlagabtausch" zwischen Nikki und Rook vorhersehbar und viel zu oft für mich nicht nachvollziehbar.

"Heat Wave" ist unübersehbar wie eine Serienfolge konzipiert – und das ist für mich kein positives Merkmal. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich in den letzten Jahren so viele amerikanische Krimiserien gesehen habe, dass ich inzwischen nicht nur übersättigt bin, sondern in der Regel auch nach der ersten Viertelstunden sagen kann, in welche Richtung die Drehbuchautoren den Plot weitergesponnnen haben. (Hm, das könnte ein Grund dafür sein, dass mein Mann mit mir keine Krimiserien mehr gucken will – oder es ist die Tatsache, dass unserem Gefühl nach die Serien immer schlechter werden. ;) ) Vermutlich hätte ich kein Problem mit der Klischeehaftigkeit der Figuren und dem nur langsam anlaufenden Kriminalfall, wenn ich mich abends mit abgeschaltetem Gehirn vor den Fernseher setzen würde, aber als Roman hat mich das Ganze einfach nicht packen können. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob Bibendums Bekehrungsversuche zur Fernsehserie nächste Woche Erfolg habrn – und wer weiß, wenn das klappen sollte, dann sehe ich den Roman ja vielleicht auch mit anderen Augen. ;)

Oh, noch ein Nachtrag: Auch wenn ich "Castle" nicht kenne, so habe ich einige Folgen von "The Mentalist" (auch keine Serie, die mich begeistert) gesehen und bei dem Verhalten von Nikki und Rook musste ich regelmäßig an die Hauptfiguren dieser Serie denken – was ein weiterer Punkt war, warum ich mit dem Buch nicht warm geworden bin …

Mittwoch, 26. Januar 2011

SuB-Zuwachs im Januar

Heute kam mal wieder ein Paket mit Büchern bei mir an, welches mir mit einem aufmerksamen "Achtung schwer" vom Paketboten in die Hand gedrückt wurde.


In dem Paket befand sich wieder eine schöne Mischung und somit darf ich in der nächsten Zeit meine Nase in folgende Titel stecken:


Hörspiel:
"Die Gentlemen bitten zur Kasse"

Bücher:

  1. Matthew Pearl: "Das letzte Kapitel"
  2. Johan Theorin: "Nebelsturm"
  3. Francisco González Ledesma: "Gott wartet an der nächsten Ecke" (mein zweiter Versuch mit dem Autor)
  4. Lynsay Sands: "Im siebten Himmel mit einem Vampir" (Ein Argeneau-Roman - die sind so schön entspannend!)
  5. T.A. Pratt: "Hexengift" (Fortsetzung von "Hexenzorn")
  6. Sharon Ashwood: "Vampirdämmerung" (die Fortsetzung von "Hexenlicht" - was mir ganz gut gefallen hatte)
  7. Brandis & Ziemek: "Ruf der Tiefe" (obwohl mich das Thema an sich nicht so reizt, aber ich mochte bislang immer die Bücher von Katja Brandis)


Die drei Darren-Shan-Romane packe ich gleich mit auf die SuB-Serien-Liste - mal gucken, ob ich die dieses Jahr neben all den anderen Titeln schaffe. ;)

Bei den Manga gab es eigentlich nur Serienfortsetzungen, wobei es mir da vor allem die eher düsteren Geschichten angetan haben. Auch wenn ich im Laufe eines Monats genügend heitere Manga für "kleine romantische Mädchen" lese. :D

Besonders neugierig bin ich auf die ersten beiden Bücher. Nach der Inhaltsangabe zu urteilen, können sie beide toll oder grauenhaft sein. Bei den restlichen Titeln habe ich schon recht genaue Vorstellungen davon, was mich erwartet.

Für dieses Jahr habe ich mir ja vorgenommen meine Neuzugänge innerhalb von sechs Wochen zu lesen und das bedeutet, dass ich die nummerierten Titel bis zum 9. März 2011 abgearbeitet haben sollte. Das dürfte - trotz einer Woche Bibendum-Besuch  und meinem Kampf mit meinem aktuellen englischen Buch - machbar sein. ;)

Dienstag, 25. Januar 2011

Michael Koser: Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen 2 – Das sicherste Gefängnis der Welt

"Das sicherste Gefängnis der Welt" ist die zweite Folge rund um den genialen Wissenschaftler van Dusen – und wer sich die Kommentare zu der Hörspielproduktion anhört, die man am Ende der CD präsentiert bekommt, der erfährt auch noch so einiges über den Autor, die beiden Regisseure und weitere Hintergründe der Serie. Doch so interessant das alles ist, ich habe vor allem diese wunderbare Geschichte genossen!

Alles beginnt an einem Abend, an dem Professor van Dusen gemeinsam mit ein paar Freunden in einem Restaurant isst. Unter ihnen befindet sich auch der Gefängnisdirektor Ransome und seine Frau, und als van Dusen die Meinung äußert, dass der menschliche Geist in der Lage ist sämtliche Hindernisse zu überwinden, fühlt sich Ransome herausgefordert. So kommt es zu einer ungewöhnlichen Wette: Professor van Dusen erklärt sich bereit eine Woche lang "Gast" in dem von Ransome geleiteten Gefängnis zu sein.

Dieser Knast gilt als das sicherste Gefängnis der Welt und so ist sich der Direktor sicher, dass die Kerkermauern für den Professor – auch bekannt als "Die Denkmaschine" – zu einem unüberwindbaren Problem werden. Der Professor hingegen bleibt bei der Meinung, dass ein intelligenter Mensch auch mit so einer Situation fertig wird. So liegt es nun an ihm zu beweisen, dass es ihm auch unter normalen Gefängnisbedingungen gelingt aus der besonders sicheren Todeszelle auszubrechen, um eine Woche später eine weitere Essensverabredung einzuhalten. Schafft der Professor diesen Gefängnisausbruch, so muss Ransome für die Rechnung aufkommen – ansonsten geht das Essen auf die Kosten des Wissenschaftlers …

Die ersten "Van Dusen"-Hörspiele erinnern mich immer an ein Kammerspiel. Es gibt nur wenige Figuren und die Geschichte wird sehr konzentriert präsentiert. Wieder ist es der Reporter Hutchinson Hatch, der dem Zuhörer von den Geschehnissen berichtet – und nur eine kleine Bemerkung am Anfang gibt einen Hinweis darauf, wie es dem Professor letztendlich gelingen könnte, aus seiner Zelle auszubrechen. Ansonsten kann man verfolgen wie van Dusen seine Umgebung (inklusive Ratten und Gefängniskost) erkundet, wie er versucht den Wärter auszuhorchen und wie seine ungewöhnlichen Aktivitäten im Laufe der Woche für nicht wenig Stress bei dem Gefängnisdirektor Ransome sorgen. Alles in allem ist es eine wirklich amüsante Krimifolge, in der es zwar nicht um Leben und Tod geht, bei der die Geschichte trotzdem spannend zu verfolgen ist. Schließlich geht es darum, dass der Professor unter Beweis stellen muss, dass sein Verstand jeder Gefängnismauer überlegen ist!

Samstag, 22. Januar 2011

Das Rätsel der Papiertaschentücher

Seit einiger Zeit gibt es hier im Haus einen rätselhaften Schwund bei den Papiertaschentüchern. Obwohl niemand erkältet ist, scheint irgendjemand einen dringenden - und sehr großen - Bedarf daran zu haben. Und so finde ich immer mal wieder solche Beweisspuren vor:



Eine Zeitlang hat mich das wirklich irritert, obwohl der Übeltäter schnell gestellt war. Verschnupft sieht er meiner Meinung nach nicht aus - schuldbewusst allerdings auch nicht:


Aber vermutlich ist ihm gar nicht bewusst, dass seine Leidenschaft für Plastikfolien uns das Leben nicht gerade einfacher macht. Dabei hatte ich in den letzten Wochen noch die Hoffnung, dass die fehlenden Zähne ihn in Zukunft vor weiteren Zerstörungstaten abhalten ... ;)

Freitag, 21. Januar 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 64+65)

In der letzten Woche durften wir miterleben, dass sich Mary alt und hässlich fühlt und trotzdem bei dem Gedanken an den gestandenen Jim Schmetterlinge stundenlang vor dem Kleiderschrank rumhängt und Schmetterlinge im Bauch hat, die sogar ihrer Teenie-Tochter auffallen. Außerdem musste Joanna notgedrungen eine Verabredung mit Orla einhalten, obwohl doch ein splitterfasernackter Ronan ihr Bettchen wärmte. Immerhin war der Privatdetektiv bereit Jos Häuschen in ihrer Abwesenheit zu durchsuchen, um die Unterlagen zu finden, die Catherine vermutlich dort vor Jahren versteckt hatte.

Perspektivwechsel: Kapitel 64 wird aus der Sicht von Agnes Kilmartin erzählt

Nachdem Harry gestorben war, schien Agnes jeglichen Lebensmut verloren zu haben. Und als dann auch noch von der Presse eine Schmutzkampagne gestartet wurde, in der Harrys Selbstmord als Schuldeingeständnis behandelt wurde, beschließt Agnes (mal wieder) zur Polizei zu gehen und endlich Harry ein Alibi zu geben.

Doch Catherine kann die Freundin von diesem Plan abhalten. Schließlich würde sie Harry damit nun auch nicht mehr helfen können und außerdem würde Ivan dann wohl das Sorgerecht für das Kind einklagen. Und da Ivan als Agnes Ehemann automatisch vor Gericht als Vater des Kindes gilt  und ein einflussreicher Mann ist, hätte sie wohl wenig Chancen sich in Zukunft um Harrys Nachwuchs zu kümmern.

Da Agnes das natürlich nicht riskieren kann, hält sie brav weiterhin die Klappe und nach einiger Zeit kommt auch schon ein strammer Junge zur Welt. Und Ivan der Schreckliche, der glaubt, dass das sein Sohn sei, lässt sich von den Zeitungen und den Geschäftspartnern zu seinem Nachwuchs gratulieren.

Agnes hingegen ist ein wenig verbittert, dass ihr von ihrer großen Liebe nur ein paar Briefe aus dem Knast geblieben sind. Außerdem macht sie sich Gedanken, was ihr Sohn wohl von ihr halten würde, wenn sie ihm eines Tages erzählen würde, was für ein Mann ihr Vater war … Während Agnes noch ein wenig rumjammert, versucht Catherine sie damit zu trösten, dass Agnes immerhin ein Kind von dem Mann hat, den sie geliebt hat. Ihr und Bill würde solch ein Glück nämlich niemals ins Haus stehen, da sie sich haben testen lassen und dabei rauskam, dass sie keine Kinder bekommen könnten.

Beide Damen hängen noch ein wenig ihren Gedanken nach und dann beschließt Agnes (noch im Wochenbett liegend), dass sie zwar nicht darauf hoffen kann, dass Ivan demnächst das Zeitliche segnet, aber sie es zumindest so regeln will, dass sie – wenn es einmal soweit sein sollte – sich mit Harry ein Grab teilen kann.

Perspektivwechsel: Kapitel 64 wird aus der Sicht von Dr. Gary Culhane und Orla Rogan erzählt

Na? Wie viele von euch hatten beim Lesen der Kapitelüberschrift ein erwartungsvolles Grinsen im Gesicht? ;)

Doc Gary hat (mal wieder) die (Wochenend-)Nachtschicht im Krankenhaus. Eigentlich will er sich ja um den Papierkram kümmern, bevor es so richtig stressig wird, doch dann wird eine neue Patientin mit dem Rettungswagen eingeliefert. Die Dame humpelt auf den Arm eines Sanitäters gestützt in die Notfallaufnahme – und entpuppt sich als Orla Rogan!

Bevor sich Gary noch um seinen neuen Notfall kümmern kann, wird er vom Sanitäter zur Seite gezogen. Der informiert ihn darüber, dass Orla vor einem Nachtklub gestürzt ist und sich vermutlich den linken Fuß verletzt hat. Außerdem wollte die Dame unbedingt nach Hause und auf gar keinen Fall ins Krankenhaus und zudem hat sie wohl auch noch ordentlich gepichelt – etwas, das sogar Gary in den wenigen Sekunden schon aufgefallen war.

Kurz darauf begrüßt Orla Gary mit einem mehr oder weniger freundlichem Hallo und fragt ihn, was er denn an diesem Ort mache. Woraufhin er sie natürlich darüber aufklärt, dass sie sich in der Notfallambulanz befinden würde, wo er gerade seiner Arbeit nachgehe … Orla ist ein wenig verärgert, denn sie hatte den beiden Kerlen (den Sanitätern) doch eingeschärft, dass sie nach Hause gebracht werden wollte. Diesen Satz bringt sie natürlich nur mit einem Hicksen heraus, womit die Autorin noch einmal dezent deutlich macht, dass die gute Frau nicht mehr so ganz nüchtern ist.

Gary zieht daraus (noch einmal) den Schluss, dass Orla wirklich kräftig ins Glas geschaut habe – und sich am Morgen wohl dafür gründlich schämen würde – (Ich wäre mir da ja nicht so sicher, aber ich habe ja auch schon einige Orla-Jo-(und Kommentatorinnen-Whiskey-) Saufabende erleben dürfen. ;)), während er Orlas Bein untersucht. Während sie noch zetert, weil er nicht sanft genug zu ihr ist, beschließt der Arzt, dass Röntgenaufnahmen nötig seien, um einen vermutlichen Bruch zu lokalisieren. Um sie von ihren Schmerzen abzulenken, fragt er sie, ob ihr "Galan" sie denn nicht ins Krankenhause begleitet hätte.
"Mein Gott, den habe ich ja völlig vergessen!", antwortete Orla, die jetzt erst merkte, dass Kieran sich verdrückt hatte, als die Sanitäter kamen. Offensichtlich schätze er Komplikationen nicht besonders. Vermutlich war er verheiratet.
"Dieser Mistkerl! Aber so sind Männer nun mal, oder? Giftig  lächelte sie Gary an. "Sie machen sich ja regelmäßig beim geringsten Anzeichen von Schwierigkeiten aus dem Staub."
Gary ist durch diese Aussage (verständlicherweise) etwas verwirrt und kann nicht verstehen, dass irgendein Mann so eine tolle Frau im Stich lassen könnte. Schon gar nicht, wenn man doch mit ihr verlobt ist und sie auch noch in Schwierigkeiten steckt. Aber da selbst unser guter Doc inzwischen gemerkt hat, dass Orla nicht so gut drauf ist, verkneift er sich lieber eine Entgegnung.

Stattdessen will er Orla endlich zum Röntgen schleppen und fragt dabei nach dem Namen ihres "Bekannten", damit man ihn anrufen und informieren kann, dass Orla wohl noch etwas länger im Krankenhaus bleiben würde. Schließlich müsse erst der Röntgenarzt aus dem Bett geklingelt werden. (Ich dachte übrigens immer, dass in der Notfallambulanz dafür auch jemand während der Nacht und am Wochenende parat stände. Aber das "aus dem Bett klingeln" würde so einige nächtliche Wartezeiten bei Notfällen erklären. ;) ) Während er noch auf Orlas Antwort wartet, versucht sich Gary an den Namen von Orlas Verlobten zu erinnern. Aber ihm fällt nur noch D wie Dummkopf ein …

Doch dann informiert ihn Orla, dass sie mit Kieran in dem Nachklub war und dass man den nicht informieren müsste, da sie ihn gerade erst an diesem Abend kennengelernt hatte.
Entsetzt sah Gary sie an. Konnte das wahr sein? Diese Frau hatte einen Verlobten zu Hause und schleppte einen anderen Kerl aus einem Nachtklub ab. Da hatte er ja noch einmal Glück gehabt. Trotzdem konnte er ein leichtes Ziehen in der Herzgegend nicht wegleugnen, als er auf sie herunterblickte, wie sie da so zerzaust in seinem Behandlungszimmer saß. Am liebsten hätte er sie in den Arm genommen und all ihre Probleme weggeküsst ... von denen sie eine ganze Reihe zu haben schien. Vor allem, wenn ihr Verlobter erst herausfinden würde, dass sie mit einem anderen Mann aus war.
Da sich Orla von Gary missbilligend angeblickt fühlt, wird sie gleich noch ausfallend und tritt mit dem unverletzten Fuß gegen ein Schränkchen – was natürlich zu weiteren Schmerzen führt.
"Da nennt ja nun ein Esel den anderen Langohr. Sie müssen ja gerade reden. Führen Sie die Leute etwa nicht an der Nase herum? Wieso also glauben Sie, Sie könnten mir sagen, wie ich mich zu verhalten habe?"
Doc Gary hat natürlich keine Ahnung, wovon Orla redet und schiebt ihr ausfallendes Benehmen auf ihren Alkoholpegel. Obwohl ihm eine leiser Verdacht kommt, dass sie auf den Abend anspielen könnte, an dem sie sich kennengelernt hatte, er noch nicht wusste, dass sie verlobt ist und sich nur deshalb nicht mit ihre verabredete, weil er das berufliche Verhältnis zu Joanna nicht trüben wollte. (Na, das war jetzt aber geschickt eingeflochten, damit auch die letzte Leserin sich daran erinnern kann, wie das Ganze noch einmal angefangen hatte!) Und ein wenig erweckt der gute Arzt nun doch den Eindruck, als ob Orlas angetrunkener Zustand ihm zuviel würde und deshalb schiebt er die Patientin einer Schwester zu, damit diese Orla zum Röntgen bringen kann. Orla lässt sich auch kommentarlos in den Aufzug rollen.
Garys sanfte Berührung hatte tief in ihr eine Saite zum Schwingen gebracht. Und obwohl sie wusste, dass er Frau und Kinder hatte, wünschte sie sich doch sehnlichst, es wäre anders. Hätte ich ihn doch nur vor ihr kennen gelernt, dachte sie traurig. Irgendetwas ist zwischen uns. Sie ließ den Kopf hängen. Andererseits kommt mir das vielleicht auch nur so vor. Ich habe wirklich zu viel getrunken. Sie musste mehr als eine Flasche Wein getrunken haben. Und ihr Knöchel schmerzte höllisch.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Logan – frisch frisiert!



Nachdem Logan am Wochenende wieder Schreckliches über sich hat ergehen lassen müssen, hat der arme Kater gerade ein sehr großes Bedürfnis nach Erholung und Frieden. :D



Während unsere EKH-Katzen kein Problem mit der Intimpflege haben und besonders Christie sich stundenlang putzen und dabei ihren Schwanz jagen kann …



… gibt es bei den Coon-Kater immer mal wieder diese Tage, an denen sie sich so unglücklich im Katzenklo hingesetzt haben, dass nach dem Geschäft Schwanz und Hintern einer gründlichen Säuberung bedürfen. Und um den Katern das Ganze zu erleichtern (und nicht ständig einen „duftenden“, nassen und schmusebedürftigen Kater auf dem Arm zu haben), bekommen die Coon-Brüder regelmäßig die Hose geschnitten.



Ich persönlich finde die kurze Büx bei den Jungs ja ganz niedlich – und es fühlt sich unglaublich puschelig an, wenn man nach dem Schneiden durch das Fell geht.




Aber die Jungs schmollen immer einige Zeit, wenn man ihnen das antut. Zum Glück hat Baltimore (auf dem Foto noch mit langer „Hose“) aber in den letzten Tagen eine tolle Beschäftigung gefunden, die ihn von der ihm angetanen Schmach ablenkt: Er jagt Vögel, die er auf unserem Fernseher zu hören glaubt!



Zum Glück kam er bislang noch nicht auf den Gedanken dabei auch seine Tatzen einzusetzen – und die Nasenspuren lassen sich noch ganz gut wegwischen …

Dienstag, 18. Januar 2011

Michael Koser: Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen 1 – Eine Unze Radium

Ich muss gestehen, mit dieser Rezension möchte ich ein bisschen Werbung für eine ganz wunderbare Hörspiel-Reihe machen. Denn je mehr Leute sich dazu überwinden die CDs zu kaufen, desto größer ist die Chance, dass auch die weiteren Folgen irgendwann gekauft werden können. Ich habe die „Van Dusen“-Hörspiele leider nicht durch die Radioausstrahlungen (die 1978 begannen) kennengelernt, sondern Jahre später von einer Freundin Mitschnitte geliehen bekommen. Nachdem mir diese Radio-Mitschnitte gut gefallen hatten, habe ich natürlich versucht irgendwie selber an die „Van Dusen“-Folgen zu kommen, aber zu der Zeit gab es – unter anderem aufgrund von Rechtsstreitigkeiten – keine Hoffnung auf eine ganz normal käuflich erwerbbare Variante dieser Hörspiele.

Umso schöner war es für mich, als ich herausfand, dass die ersten vier Folgen seit Oktober 2010 auf CD zu bekommen sind – und so stand für mich fest, dass ich die (trotz des nicht gerade günstigen Preises) unbedingt haben musste. Zu Weihnachten gab es also den ersten Teil „Eine Unze Radium“, den wir dann Silvester als krönenden Jahresabschluss gehört haben. Der zweite Teil, „Das sicherste Gefängnis der Welt“ wurde mir übrigens gestern (zusammen mit den beiden „Dead like me“-Staffeln) geliefert und wird hoffentlich am Wochenende gehört.

Doch nun endlich mal zum Inhalt! Die Figur des Professor van Dusen basiert auf Kurzgeschichten des amerikanischen Schriftstellers Jacques Futrelle und wurden von dem Autor Michael Koser für Hörspiele verwendet, die er für den RIAS geschrieben hatte. Dabei hat sich der deutsche Autor nur anfänglich an die Geschichten des „Van Dusen“-Erfinders gehalten und bald eigene Handlungsstränge rund um den genialen Professor, der auch „Die Denkmaschine“ genannt wird, entwickelt. Neben dem Professor, der seine Logik an den diversen rätselhaften Kriminalfällen erprobt, spielt der Reporter Hutchinson Hatch eine große Rolle. Er übernimmt nicht nur die Rolle des Erzählers, sondern trägt auch seinen Teil zur Lösung der Kriminalfälle bei, in dem er Professor van Dusen nicht nur Laufarbeit abnimmt, sondern ihn auch über aktuelle Vorfälle und Klatsch und Tratsch informiert.

In „Eine Unze Radium“ verschwindet genau diese Menge des hochbrisanten Materials aus einem fensterlosen Labor. Abgesehen von Professor Dexter, der wichtige Versuche mit dem Radium vorhat, hat niemand den Raum betreten – und der Professor ist eindeutig nicht der Täter. So macht sich sein Kollege Professor van Dusen daran, herauszufinden wie das Radium aus dem Labor verschwinden konnte, während Professor Dexter im Vorraum mit einer französischen Besucherin über den Ankauf weiteren Radiums verhandelte.

Wer eine Schwäche für Sherlock-Holmes- oder andere klassische Kriminalgeschichten hat, wird zwar schnell auf die Lösung der Falles kommen, aber das ändert nichts daran, dass „Eine Unze Radium“ wunderbar unterhaltsam ist. Die Sprecher – allen voran Friedrich W. Bauschulte als Professor van Dusen, aber auch Klaus Herm als Hutchinson Hatch – leisten sehr gute Arbeit und es ein Vergnügen ihnen zuzuhören. Ich muss aber auch zugeben, dass ich einfach eine Schwäche für Bauschultes Stimme habe. Für mich ist der Sprecher die perfekte Verkörperung eines nicht gerade jungen, aber hellwachen Wissenschaftlers und ich höre ihn einfach zu gerne.

Was die Produktion angeht: Die Tonqualität ist prima! Ansonsten hört man deutlich, dass die „Van Dusen“-Geschichten in den 70er Jahren als Radiohörspiele produziert wurden. Hier bekommt man wunderbare Sprecher geboten, aber es gibt keine extra eingebauten Hintergrundgeräusche, die die Handlung untermalen sollen und keine überwältigenden Musik, die an den spannenden Stellen aufbrandet. Mir persönlich gefällt das sehr gut, auch wenn ich nichts gegen eine gelungene Geräuschuntermalung habe (wobei mir in letzter Zeit auffällt, dass tolle Effekte bei Hörspielen – genauso wie beim Fernsehen – anscheinend als ausreichender Ersatz für eine gute Handlung oder vernünftige Sprecher/Schauspieler angesehen werden). So bekommt man mit „Eine Unze Radium“ ein klassisches Krimihörspiel. Die Handlung könnte noch überraschender und etwas weniger behäbig sein, aber da ich die weiteren „Van Dusen“-Fälle zum Großteil kenne, kann ich versichern, dass sich die Serie positiv weiterentwickelt.

Freitag, 14. Januar 2011

Eigentlich wollte ich ...

... gerade für ein Stündchen auf mein Sofa wechseln und eine Pause von der Schreibtischarbeit machen. Aber wer mag denn schon so eine traute Zweisamkeit stören?



[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 62 + 63)

Das sechzigste Kapitel brachte mal wieder eine „Joanna und Orla trinken in einer Bar“-Szene, bei der die beiden Freundinnen auch noch über Tom stolpern, der dort den Abend mit Sasha verbringt. In dem folgenden Kapitel wurde es dann noch einmal dramatisch als Agnes erfährt, dass ihr Geliebter Harry Sweeney sich im Gefängnis umgebracht haben soll.

Perspektivwechsel: Kapitel 62 wird aus der Sicht von Mary O’Dowd erzählt

Mary steht vor dem Spiegel und kommt sich alt und hässlich vor – kein Wunder, schließlich ist sie ja schon Anfang 40. Dabei wäre sie jetzt so gern jung und hübsch, denn in einer halben Stunden wird Jim erwartet, der mit Marys Sohn Paul endlich zum dem langerwarteten Gaelic-Football-Spiel geht.

Sogar Töchterchen Emma hat sich von der Football-Begeisterung ihres Bruders anstecken lassen und beschlossen, dass sie die gegnerische Mannschaft anfeuern wird. So herrscht im Hause O’Dowd gerade wunderbar entspannte Stimmung.

Nur Mary hängt etwas jammernd vor dem Spiegel, frisiert sich noch einmal um, überlegt hin und her bis sie endlich einen Lippenstift aufträgt – und wird dabei von Emma erwischt. Dieser versichert ihr natürlich, dass sie (für eine Frau ihres Alters) noch ganz gut aussieht und scherzt darüber, dass Muttern wegen des Besuchs von Jim so aufgeregt ist.

Nach zwei Sätzen zwischen Tür und Angel ist Jim auch schon weg, denn schließlich müssen er und Paul sich vor dem Spiel noch im Fan-Shop einkleiden. Dafür hat er zugesagt, dass er abends mit der Familie essen wird, und vorgeschlagen, dass Mary und er danach ja auf einen Schlummertrunk in den Pub gehen könnten.

Somit verbringt die gute Mary die kommenden Stunden vor dem Kleiderschrank bis sie sich für eine Hose und einen Pulli entscheidet – und ihr dabei auffällt, dass sie immer noch ihren Ehering trägt. Also entfernt sie den Ring und macht sich dann doch noch ans Kochen, bevor der Sohn und der potenzielle neue Freund wieder zurückkommen …


Kapitel 63

Joanna steht in ihrer Küche und guckt sich verzweifelt um, da sie absolut keine Ahnung hat, wo ihre Mutter Unterlagen versteckt haben könnte – wenn diese Unterlagen denn überhaupt existieren. Während sie ihre Katze Devil streichelt, beschließt sie 1. dass sie im Dachgeschoss mit der Suche anfangen wird und 2. dass sie diese Zeit nicht in Rechnung stellen wird, da sie ja inzwischen ein persönliches Interesse an den beteiligten Menschen hat.

Doch bevor unsere Superanwältin aktiv werden kann, klingelt das Telefon. Leider ist am anderen Ende nicht Ronan (von Joanna heiß erhofft) sondern Orla (immerhin auch eine Ablenkung von der Arbeit) und natürlich verabreden sich die beiden zum nächsten Kneipenabend (für beide mit Drinks verbunden, aber nur Orla hat vor ein paar Männer aufzureißen – Joanna ist ihr Privatleben gerade kompliziert genug).

Nachdem der Abend also schon verplant ist, rafft sich Jo doch noch auf und durchwühlt ein paar Kisten. Kaum macht sie eine kurze Pause, klingelt es an der Tür. Einen kurzen Moment lang überlegt sie, ob sie nicht aufmachen sollte, schließlich ist sie müde und dreckig, dann öffnet sie aber doch dem unerwarteten Besucher die Tür. Zu unserer aller Überraschung steht Ronan, der Privatdetektiv, vor der Tür. Frisch aus England eingetroffen, wo er leider keine Spur von Maura gefunden hat, und bereit Joanna in seine überaus attraktiven Arme zu schließen.

Nach einem gierigen Kuss im Flur wandern die beiden Turteltäubchen ins Schlafzimmer und vergnügen sich bis Joanna einfällt, dass sie ja mit Orla verabredet ist. Und da Ronan so ein verständnisvoller Mann ist, erklärt er sich bereit das Bett warm zu halten bis Joanna wieder nach Hause kommt. Er ist sogar bereit in ihrer Abwesenheit das Haus zu durchwühlen, um dabei vielleicht die Unterlagen zu finden, die Catherine versteckt haben könnte. Joanna ist überglücklich über seine Hilfsbereitschaft und freut sich, dass er schon mal den Schreibtisch ihrer Mutter durchwühlt, während sie sich für ihr Treffen mit Orla anzieht.

Doch dabei bemerkt Ronan, dass das ein zu eindeutiger Ort für die Dokumente wäre. Außerdem bewundert er den guten Geschmack von Catherine, die die Teller, die sie gesammelt hat, an der Wand ihres Arbeitszimmers aufgehängt hat. Und nicht zuletzt meint er, dass er gut für diesen Abend auf Jo verzichten kann, da sie ja noch sooo viele Nächte vor sich haben.

Für Joanna ist das der Beweis, dass Ronan in ihre mehr als ein Abenteuer sieht, und so stürzt sie sich überglücklich in die Nacht, um Orla zu treffen. Während sie verfolgt, wie Orla den Abend lang immer wieder mit dem selben Typen tanzt, kann sie nur daran denken, dass sie endlich zu Ronan zurückkehren kann, wenn Orla die Nacht mit ihrem neuen Freund verbringen sollte …

Donnerstag, 13. Januar 2011

Dies und Das (1) und ein paar Leseeindrücke

Wie ihr vermutlich bemerkt habt, war ich in den letzten Wochen etwas stiller. Das lag unter anderem daran, dass mein Mann fast drei Wochen Urlaub hatte und mein Kommunikationsbedarf somit zuhause mehr als gedeckt wurde. Und dann gab es für uns zu Weihnachten einen neuen Fernseher, der auch erst einmal gründlich getestet wurde. In erster Linie zwar von meinem Mann, der sich mit „Gran Turismo 5“ austobte, aber auch ich musste das neue Spielzeug doch auf Herz und Nieren prüfen. (Und ich verrate euch jetzt lieber nicht, dass ich in den letzten Tagen auch so einige Runden auf der Rennstrecke gedreht habe, um für meinen Mann etwas Geld zu erspielen, damit er sich sein Wunschauto kaufen konnte ... *ohje* ) Momentan macht sogar das Gucken von Quizsendungen beinah wieder Spaß, da wir endlich mal wieder in der Lage sind die Anwortmöglichkeiten auf dem Fernseher zu entziffern. Seit Anfang der Woche arbeitet mein Mann wieder, aber ich habe es immer noch nicht geschafft meinen normalen Alltagsrhythums wiederzufinden. Das bedeutet, dass ich zwar versuche früh(er) ins Bett zu gehen, aber trotzdem bis vier Uhr morgens die Decke anstarre, während ich versuche einzuschlafen. Und mit so wenig Schlaf fällt es mir auch recht schwer früh genug aufzustehen, um den Vormittag richtig zu nutzen. Nun, das wird sich auch wieder einpendeln.

Wobei mir das Wetter gerade auch einen Strich durch die Rechnung macht. Abgesehen davon, dass es mir eindeutig zu warm für diese Jahreszeit ist und ich die Kopfschmerzen kaum noch loswerde, gefällt mir der Blick in den Garten gar nicht. Überall sprießt und grünt es, der Schmetterlingsflieder bekommt lauter zartgrüne Blätter, die Hecke sieht auch deutlich grüner aus als vor einer Woche und in den Beeten regt sich auch ein frühjahrshaftes Leben. Ich will lieber nicht wissen, welche Auswirkungen der nächste Frost haben wird …


Leseeindrücke:

Immerhin bin ich diese Woche endlich wieder zum Lesen gekommen, auch wenn ich dabei noch immer etwas unkonzentrierter bin als mir lieb wäre. So habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust richtige Rezensionen zu schreiben, mag aber doch ein paar Worte zu den gelesenen Büchern hinterlassen.

Kim Harrison: Madison Avery – Totgeküsste leben länger
Das Buch hat mir von der ersten Seite an gefallen, auch wenn ich gerade in keiner Lesestimmung war. Ich mag die Grundidee, obwohl ich sonst unglaublich skeptisch bin, wenn es um das Thema Engel geht. Mir haben die meisten Charaktere gefallen, vor allem Madison, die versucht sich nicht von der Tatsache unterkriegen zu lassen, dass sie eigentlich tot ist und nur dank eines von ihrem Mörder geklauten Amulett noch eine Art Existenz führt. Da dieser Roman ein Jugendbuch ist, kann ich auch über die stellenweise etwas zu lockere Sprache hinwegsehen. Auf jeden Fall hat mir dieser Band große Lust auf die Fortsetzung gemacht!


Jonathan E. Howard: Jonathan Cabal - Seelenfänger
Das Buch ist mir freundlicherweise von Natira geliehen worden, deren Rezension mir Lust auf das Lesen gemacht hatte. Doch hat es einige Zeit gedauert bis ich mit der Geschichte warm geworden bin. Denn während Natira den Humor genossen hat, so empfand ich das Ganze als zu gewollt, zu übertrieben. Natürlich reizt eine solche Geschichte zu bestimmten Klischees und Übertreibungen, aber Jonathan E. Howard hat es dabei in meinen Augen zu sehr übertrieben und – vor allem zu Beginn – zu wenig eigene Ideen gehabt. Wobei ich Horst sehr mochte und auch die Bewohner in den letzten Ort, in dem Cabal mit seinem Jahrmarkt Rast machte. Letztendlich hat mir das Lesen aber nicht so viel Spaß gemacht, dass ich zu einer Fortsetzung greifen würde.


Susan Mallery: Frisch verheiratet
Da ich auf diversen Blogs sehr positive Rezensionen zu der Autorin gelesen und große Lust auf einen heiteren Liebesroman hatte, habe ich mir ein Buch von Susan Mallery in der Bibliothek ausgeliehen. Ich weiß nicht, ob ich damit den schlechtesten Teil dieser Serie um die drei Keyes-Schwestern erwischt habe, aber nach diesem Roman habe ich keine Lust noch ein weiteres Buch der Autorin auszuprobieren. Die Charaktere interessieren mich nicht, abgesehen davon, dass ich sie die Hälfte der Zeit kräftig schütteln will, die Handlung ist extrem langweilig und vorhersehbar und den angepriesenen Humor habe ich in dieser Geschichte auch nicht gefunden.


Julia Quinn: Hochzeitsglocken für Lady Lucy
Hach, schön … Mehr müsste ich eigentlich dazu gar nicht sagen. Irina meinte zwar, dass viele Leute diesen achten Band als den schlechtesten der Bridgerton-Reihe empfunden hätten, aber mir hat er gut gefallen. Und im Gegensatz zu den vorher genannten drei Büchern haben ich diesen Roman in einem Zug durchgelesen, weil es so schön war. Ich mag Julia Quinns Humor, ich mochte Gregory und Lucy und ich habe mich beim Lesen rundum gut unterhalten gefühlt. Am liebsten würde ich jetzt mit der Reihe noch einmal von vorne anfangen, aber leider habe ich inzwischen die ersten Bände viel zu gut verstaut … Oh, und die Grundvoraussetzung der Geschichte (Gregory verliebt sich in die schöne Hermione, um dann nach und nach festzustellen, dass die Person hinter dem hübschen Gesicht seinen Erwartungen nicht so ganz verspricht) erinnert mich sehr an eine meiner Lieblingsautorinnen (nein, ich schreibe nicht schon wieder ihren Namen in einen Leseeindruck über einen Quinn-Roman).

Oh, und mit dem Lesen von „Madison Avery“ und „Hochzeitsglocken für Lady Lucy“ habe ich mich auch brav an meinen Vorsatz gehalten, die Neuzugänge innerhalb von sechs Wochen zu lesen. Bei der „Menge“ war das trotz Leseunlust auch kein Problem … ;)

Freitag, 7. Januar 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 60 + 61)

Das Jahr 2010 endete mit weiteren drei Kapiteln rund um Joanna und all die anderen „liebenswerten“ Personen, die uns nun schon einige Zeit begleiten. Doc Gary hat in Kapitel 57 seine Nachbarin Ellen aus dem Krankenhaus nach Hause begleitet und dabei ganz zufällig ein paar Details über Ellens prügelnden Ehemann Jackie und seine frühere Verbindung zu Ivan Kilmartin erfahren. Außerdem konnten wir miterleben, wie Agnes doch noch so etwas wie Rückgrat entwickelte und ihren Harry aus dem Gefängnis holen wollte, allerdings wurde sie daran von ihrem Mann und seinem Spießgesellen Paddy gehindert. Und der ehemalige Polizist Jim McHale hat herausgefunden, dass Harry Sweeney ein netter Mann war und sein Selbstmord vermutlich keiner war …

So langsam steuern wir zielsicher auf das Ende der Geschichte zu. Nur noch 130 Seiten liegen vor uns. ;)

Kapitel 60

Joanna und Orla hängen in einer Bar rum und gönnen sich einen Drink nach Feierabend … (Ich hoffe, meine Leser nehmen sich nicht schon wieder ein Beispiel daran! ;) ) Inzwischen kann Jo es nicht länger zurückhalten und erzählt ihrer besten Freundin von der wahnsinnig aufregenden Nacht, die sie mit dem Detektiv Ronan verbracht hat. Während Orla unsere Superanwältin damit aufzieht, dass sie ein Flittchen ist, weil sie 1. trotz ihrer Gefühle für Tom mit Ronan ins Bett gegangen ist, weil sie 2. nach nur einem Kneipenabend mit Ronan ins Bett gegangen ist und weil sie 3. doch immer geschworen hat, dass sie niemals Berufliches mit Privatem mischen wollte, weiß Joanna gar nicht, wie sie sich verteidigen soll. Ich erspare euch mal den genauen Dialog, denn zuletzt las ich so einen in einem Jugendbuch, in dem die beiden weiblichen Hauptfiguren zwölf Jahre alt waren (- okay, die beiden hatten allerdings keinen Sex mit den Jungen, über die sie geredet haben).

Nach einem kurzem Abschweifen zu den Themen "Harry Sweeney ist unschuldig" (was ja auch Jos Mutter schon bei dem Besuch im Pflegeheim gesagt hatte), "Agnes und Harry hatten eine Affäre" und "Tom kann mit diesem Wissen gut leben" kommen die beiden Freundinnen zu dem Schluss, dass Joanna doch einfach genießen soll, was sie (an Sex) bekommen kann, während Orla Doc Gary nicht weiter hinterhertrauern wird (was ich überaus vernünftig finde, wenn man bedenkt, dass sich die beiden bislang nur einmal getroffen hatten und der Meinung sind, dass der jeweils andere in festen Händen ist *seufz*). Kaum sind diese Entschlüsse getroffen, erblickt Joanna zwei bekannte Gesichter:

Tom Kilmartin kommt in Begleitung von Sasha Miller und ihrem Hintern in die Bar!

Natürlich beobachten Jo und Orla genau, was die beiden tun und bekommen so mit, dass Tom Sasha einen Drink bestellt, dass Sasha heftig mit ihm flirtet und dass ihn dies zwar etwas verlegen macht, er sich aber anscheinend auch etwas geschmeichelt fühlt. Während Jo noch diese seltsame Begegnung verkraften muss, meint Orla, dass das doch eigentlich gar kein Problem sei, da die Anwältin ja mit ihrem Privatdetektiv etwas angefangen hat. Darauf weiß Joanna keine Antwort zu geben und kippt lieber ihren Drink in einem Zug runter. Für Orla ist das der Anlass, um noch etwas in der Wunde rumzubohren und Joanna darauf hinzuweisen, dass sie die Sache mit Tom ja gründlich versiebt hatte … und sowieso sollte die Anwältin doch jetzt zufrieden sein, da sie so einen gutaussehenden Hengst fürs Bett gefunden hat, was schließlich mehr sei, als Orla aufzuweisen hätte.

Doch ganz so glücklich scheint Joanna nicht zu sein:

Im Moment gab es zu vieles, was ihr Angst machte: die fortschreitende Erkrankung ihrer Mutter, die immer tiefer in ihrer Demenz versank, der mögliche Verlust von Toms Freundschaft – oder Liebe – und die neue Beziehung zu Ronan O’Farrell. Gott, bin ich ein Jammerlappen, dachte sie. Ich glaube, ich bleibe besser hier und lasse mich volllaufen, bis mir alles egal ist …


Perspektivwechsel: Kapitel 61 wird aus der Sicht von Agnes Kilmartin und Catherine Brennan erzählt

Am Tag nach ihrem Autounfall springt Agnes früh aus dem Bett. Während Ivan der Schreckliche vermutlich schon auf einer Baustelle ist, sind die Krankenschwester und die Putzfrau noch nicht zur Arbeit gekommen. Diese kurze Zeit ohne Aufsicht nutzt Agnes, um sich in ihr Auto zu werfen und sich auf den Weg zur Polizei zu machen. Doch noch während der Fahrt hört sie im Radio, dass es in der Nacht im Mountjoy-Gefängnis zu einem Todesfall gekommen ist. Der Gefangene Harry Sweeney hat sich mit seinem eigenen Bettlaken erhängt. Schockiert landet Agnes mit ihrem Auto in der nächsten Hecke.

Catherine hingegen weiß noch nichts von diesen Ereignissen, macht sich aber Sorgen, weil sie seit dem gestrigen Morgen nichts mehr von Agnes gehört hat. Obwohl Ivan es nicht mag, wenn sie Agnes besucht, macht sie sich auf den Weg, um nach der Freundin zu gucken – vor allem, weil sie per Telefon nur eine Krankenschwester erreichte, die ihr mitteilte, dass Agnes im Bett liegen würde.

Ivan und Paddy sind ganz zufällig in dem Moment daheim, als Catherine klingelt, und Ivan trägt Paddy auf, die Tür zu öffnen, damit er das Gesicht der Frau sehen kann, wenn sie von Harrys Tod erfährt. Was für ein Schurke!

Sonntag, 2. Januar 2011

"I’m in … English 2011" - und andere Vorhaben

Eigentlich wollte ich ja ganz und gar nicht und überhaupt niemals im Jahr 2011 an einer Challenge teilnehmen, denn ich habe genügend andere Dinge um die Ohren. Außerdem fiel mir 2010 auf, dass ich keine Lust auf „muss ich aus irgendeinem Grund schreiben“-Rezensionen habe. Aber da ich es ohne einen kleinen Anstoß eh nicht auf die Reihe bekomme wieder mehr auf englisch zu lesen und die Challenge so verlockend klingt, nehme ich nun an der "I’m in … English 2011"-Challenge von Katrin und Nina teil.


Die Regeln sind ziemlich simpel, man muss ein englisches Buch (oder Hörbuch oder Graphic Novel) pro Monat lesen. Schafft man in einem Monat kein englisches Buch, muss dafür ein "Extrabuch" bewältigt werden. Zu jedem gelesenen/gehörten Titel soll es eine Rezension geben, wobei diese nicht unbedingt im gleichen Monat geschrieben werden muss. Wer weitere Details erfahren will, kann einfach hier nachgucken.

Außerdem habe ich für mich zwei Vorsätze gefasst, von denen ich hoffe, dass ich sie einhalten werde:

1. will ich meine (etwas reduzierten) Neuzugänge innerhalb von sechs Wochen lesen, damit der SuB nicht weiterwächst, und
2. will ich endlich mal die ganzen Serien von meinem SuB in Angriff nehmen.

Für den zweiten Punkt könnte ich mich auch Nerolaans Serien-Challenge anschließen, aber eigentlich wollte ich mich ja an keiner Challengen in diesem Jahr beteiligen. ;) Also werde ich auf meiner Challenge-Unterseite eine Liste von Reihen anlegen und mich freuen, wenn ich die abgearbeitet bekomme, und mich hoffentlich nicht ärgern, wenn ich nicht so viel schaffe, wie mir lieb wäre.

Samstag, 1. Januar 2011

Frohes neues Jahr!

Ich hoffe, ihr habt alle die Silvesternacht gut verlebt und habt ein großartiges Jahr 2011 vor euch! Jahresanfänge sind immer etwas Schönes, es gibt so vieles, worauf man sich freuen kann – und die Hoffnung auf viele schöne neue Bücher und Zeit, um diese auch zu genießen. ;)

Wir haben die letzte Nacht eigentlich wie immer verlebt – nur mit schlechterem Fernsehprogramm im Hintergrund. Abgesehen davon, dass wir nicht gerade Partymenschen sind, ist es für die Katzen auch angenehmer, wenn sie bei all dem ungewohnten Lärm wenigstens in der Wohnung einen normalen Tagesablauf beibehalten können. Immerhin hatten wir dieses Jahr Glück und in unserer Straße gab es keinerlei Feuerwerk – und die Raketen und Böller in den Nachbarstraßen waren für die Katzen erträglich.

Christie hat auf der Heizung gesessen und die Show genossen – vor allem über die Spiegelungen in den Fenstern der Nachbarhäuser –, während Logan zwar sehr rasch atmete und eindeutig unter Stress stand, aber nicht so sehr, dass er seinen gemütlichen Platz auf meiner Sofalehne hätte verlassen wollen, um sich zu verstecken. Shandy und Baltimore nehmen solche Störungen draußen eh recht gelassen und so war das ein guter Jahresübergang für die Katzen.

Für das Jahr 2011 wünsche ich euch Glück und Gesundheit, viel Zeit mit lieben Menschen, mit guten Büchern und ganz viele wunderschöne Momente, die das Jahr unvergesslich machen!

Gelesen: Oktober, November und Dezember 2010

Januar, Februar, März 2010
April, Mai, Juni 2010
Juli, August, September 2010

Hier noch eine Liste der Sachen, die ich im letzten Quartal 2010 gelesen und gehört habe. Irgendwie hat es mit dem Rezensieren allerdings nur sehr selten geklappt ...

Bücher:

1. Jussi Adler-Olsen: Schändung
2. Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht
3. Sharon Ashwood: Hexenlicht
4. Jane Austen: Emma
5. Jane Austen: Mansfield Park
6. Linwood Barclay: Ohne ein Wort
7. Jim Butcher: Sturmnacht (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1)
8. Jürgen Carl: Der Concierge
9. Novella Carpenter: Meine kleine Cityfarm
10. Agatha Christie: Erinnerung an glückliche Tage
11. Agatha Christie: Meine gute, alte Zeit
12. Jennifer Crusie: Der Frühjahrsputz
13. Friedrich Dönhoff: Savoy Blues – Ein Fall für Sebastian Fink
14. Thomas Finn: Weißer Schrecken
15. Dick und Felix Francis: Abgebrüht
16. K. L. Going: Voll daneben
17. Ann Granger: Ein Mord von bessrer Qualität (Lizzie Martin und Benjamin Ross3)
18. Monika Gripenberg: Agatha Christie
19. Mark Haddon: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
20. Anne Hart: Miss Marple
21. Jilliane Hoffman: Cupido
22. P.B. Kerr: Die Kinder des Dschinn 5 – Das dunkle Erbe der Inka
23. Rhiannon Lassiter: Böses Blut
24. Lauren Lipton: Was sich liebt, das trennt sich
25. Malinda Lo: Ash
26. James McGee: Der Rattenfänger (Matthew Hawkwood 1)
27. James McGee: Die Totensammler (Matthew Hawkwood 3)
28. Kai Meyer: Arkadien brennt
29. Jo Nesbø: Der Fledermausmann
30. Linda Olsson: Die Dorfhexe
31. Jackson Pearce: Drei Wünsche hast du frei
32. Julia Quinn: Mitternachtsdiamanten (Bridgerton 7)
33. Lynsay Sands: Wer will schon einen Vampir?
34. Dawn B. Sova: Das große Agatha Christie-Buch
35. Heather Terrell: Auf den Schwingen der Nacht (Die Chronik der Nephilim 1)
36. Thomas Thiemeyer: Die Chroniken der Weltensucher 1 – Die Stadt der Regenfresser
37. Charlotte Trümpler: Agatha Christie und der Orient
38. Rick Yancey: Der Monstrumologe

Comic und Manga:

- An deiner Seite 4 (Manga)
- An deiner Seite 5 (Manga)
- Akihabara Shojo 5 (Manga)
- Black Butler 1 (Manga)
- Blaue Rosen 1 (Manga)
- Code:Breaker 3 (Manga)
- Finder 5 (Manga)
- Lovey Dovey 3 (Manga)
- Otomen 1 (Manga)
- Otomen 2 (Manga)
- Pjöngjang
- Quintos (HC-Album)
- Rh+ Rhesus positiv 4 (Manga)
- Shugo Chara! 7 (Manga)
- Shugo Chara! 8 (Manga)
- Shugo Chara! 9 (Manga)


Hörbücher/Hörspiel:

- John Sinclair Classics 1 (1 CD)
- John Sinclair Classics 2 (1 CD)
- John Sinclair 51 (1 CD)
- John Sinclair 52 (1 CD)
- Agatha Christie: Weihnachten mit Miss Marple und Hercule Poirot (2 CDs)
- Charles Dicken: A Christmas Carol (Audible 3:31 Stunden)
- Michael Ende: Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (4 CDs)
- Robert Jordan: Das Rad der Zeit 1 (6 CDs)
- Robert Jordan: Das Rad der Zeit 2 (Audible 23:14 Stunden)

Abgebrochene Bücher führe ich in der Liste nicht auf. Entweder versuche ich mich irgendwann noch einmal daran oder ich verdränge den Titel aus meiner Erinnerung. ;)
Oh, und re-reads sind auch nicht aufgeführt, die habe ich einfach vergessen mit aufzulisten. *g*

Wenn ich mich jetzt beim Eintragen in meine Liste nicht vertan habe, dann habe ich im Jahr 2010 insgesamt 170 Bücher, 72 Comics/Manga und 44 Hörbücher/Hörspiele konsumiert.

Januar-SuB

Nachdem ich mir im November sehr viel Zeit zum Lesen gegönnt hatte, ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass ich im Dezember nicht so viel Lust dazu hatte. Dank einer kleinen Reise und sehr vielen Urlaubstagen meines Mannes war mein normaler Lebensrhythmus auch  nicht einzuhalten und das hat sich ebenfalls bemerkbar gemacht. Trotzdem kann ich mit den insgesamt 11 gelesenen Büchern, den 7 Manga/Comics und den drei Hörbüchern (vier CDs, zwei CDs und ein Download von 3 1/2 Stunden Hördauer) ganz zufrieden sein. Nur der SuB ist leider nicht weiter geschrumpft, aber das werde ich diesen Monat dran arbeiten.

A (2)
Sharon Ashwood: Vampirdämmerung
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung

B (8)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Brandis & Ziemek: Ruf der Tiefe
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (5)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3

D (5)
John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (12)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (5)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
P.D. James: Ein makelloser Tod
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (5)
Francisco González Ledesma: Gott wartet an der nächsten Ecke
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Jens Lossau/Jens Schumacher: Der Elbenschlächter
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (5)
Christoph Marzi: Lyra
Seanan McGuire: October Daye - Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (5)
Matthew Pearl: Das letzte Kapitel
Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 - Für die Krone
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
T.A. Pratt: Hexengift

Q (0)
-

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (11)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Lynsay Sands: Im siebten Himmel mit einem Vampir
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ernst Soler: Staub im Paradies
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (11)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Johan Theorin: Nebelsturm
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Rob Thurman: Nachtgeister
Rob Thurman: Mondgeister
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

W (4)
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (0)
-

108 Titel
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(blau markierte Titel habe ich für die Weltreise-Challenge oder andere Aktionen vorgesehen)