Mittwoch, 22. Juni 2011

Büchersendung: Mal wieder ein Postaufreger!

Gestern Abend hatte ich ganz überraschend eine Büchersendung im Briefkasten. So schön es ist, wenn ohne Vorwarnung ein Buch bei mir eintrudelt, so entsetzt war ich, als ich den Zustand des Umschlages sah.

Das Ganze sah nämlich so aus (und nein, weder ich noch mein Mann haben das Buch weiter herausgezogen, um den Zustand zu übertreiben):



Bei genauerer Betrachtung war zu sehen, dass weder die Löcher für die Musterklammern ausgerissen sind, noch die Musterklammern irgendwie geöffnet wurden.






Inzwischen denke ich - da der Versand auch recht lange gedauert hat -, dass die Büchersendung von der Post kontrolliert wurde. Und nachdem feststand, dass es sich dabei wirklich um eine Büchersendung handelt, hat irgendein Trottel vergessen, den Umschlag wieder zu schließen. Trotzdem ist es verflixt ärgerlich, wenn eine Sendung in diesem Zustand ankommt!

Zum Glück ist das Buch trotz dieser Umstände immer noch makellos! Und ich habe inzwischen auch schon die ersten Kapitel verschlungen ... :D

Kommentare:

Gwyneth hat gesagt…

Mhh das denk ich nicht, die dürfen das ja garnicht aufmachen.. damit machen sie sich strafbar und können ihren Job verlieren. Ausser ein Buch kommt aus dem Ausland und das macht ja dann der Zoll. Darf es aber auch nur in Anwesenheit des Empfängers.

Ich würd mich einfach mal beschweren ^^

Meine Mutter arbeitet bei der Post und wenn dort sowas passiert, gibts immer ärger. Wenn sowas mal ausversehen aufgeht, muss es sofort zugeklebt werden.

Gott sei Dank sieht dein Buch ja aber noch ganz gut aus =)

Winterkatze hat gesagt…

@Gwyneth: Erst einmal herzlich Willkommen! Schön, dass du auf meinem Blog kommentierst. :)

Und ich fürchte, dass Büchersendungen von der Post geöffnet werden dürfen. Denn nur so können die Postler herausfinden, ob sich wirklich nur Bücher in dem Umschlag befinden - und ob das vergünstigte Porto gerechtfertigt ist. Deshalb darf man bei einer Büchersendung auch keine persönliche Nachricht mitschicken und muss den Umschlag so verschließen, dass er jederzeit ohne Probleme zu öffnen ist.

Bei Paketen und anderen Sendungen hast du allerdings recht - und ich habe auch schon liebevoll geflickte und mehrfach mit Klebeband umwickelte Sendungen bekommen, bei denen die ... hm ... Verpackungskünste des Abschickenden hervorragend ausgebügelt wurden. ;)

irina hat gesagt…

Also, wenn ich die Bilder so sehe, wird mir echt ganz anders und ich schlag drei Kreuze, dass das Buch heil bei dir angekommen ist.

Dass das mittlere Loch für die Klammer ein wenig ausgeleiert ist, könnte ja erklären, dass die Klammer rausgerutscht ist, aber weil ich ja nicht doof bin, hab ich extra deshalb zwei weitere Klammern befestigt, die definitiv nicht durch irgendwelche Löcher rutschen konnten. Oh Mann.

Und klar dürfen Büchersendungen von der Post geöffnet werden, desahl muss man sie ja auch "offen" verschicken und darf sie nicht zukleben. Ob die Post den Umschlag aber wirklich geöffnet hat, um zu kontrollieren, ob das eine Büchersendung ist, da bin ich mir auch nicht so sicher. Denn es war ja keine ganz reine Büchersendung, die Kontrolle hätte also zu einer Nachfrankierung führen müssen … *pfeif*

Winterkatze hat gesagt…

@Irina: Ich bin auch sehr überrascht gewesen, dass das Buch in einem so guten Zustand ist - trotz des offenen Umschlags!

Die Klammern sind auch alle drei noch komplett gespreizt, man sieht genau, dass die sorgfältig befestigt wurden!

Und ich glaube schon, dass die Extrabeilage bei eine Überprüfung nicht aufgefallen ist. Guck dir mal das Foto an, da sieht man ja nicht mal am Schnitt des Buches, dass da noch Karten zwischen den Seiten stecken. :D Wir hatten auch schon die schlimmsten Befürchtungen, weil wir bei einem ersten gründlichen Blick nichts gefunden hatten. Und ich glaube nicht, dass die Postler Zeit gehabt hätten, um das Buch durchzublättern ... *dumdidum*

Steffie hat gesagt…

Ich bin da mittlerweile in solchen Dingen richtig paranoid, was Postsendungen betrifft. Seit ich mal eine einzelne Parfumflasche aus meinem Briefkasten fischen musste (es gab kein Paket mehr, lediglich einzelne Styropor-Fetzen lagen auf dem Boden unter dem Briefkasten!) und es bis heute nie geklärt wurde, welcher freche Mensch da mein Paket aufgerissen und das Parfum dann einzeln in den Briefkasten geworfen hat, bin ich da etwas skeptisch geworden.

Ich denke mir da manchmal wirklich, warum Postboten sich nicht mal die Mühe machen und den Umschlag wieder schließen, bevor sie es einem in den Briefkasten werfen?! Das ist ja praktisch eine Warnung, wie sehr man darauf achten muss Büchersendungen so gut es geht zu verschließen, damit auch ja nichts verloren geht. Ich glaube auch, dass Du da wirklich Glück hattest, dass sonst nichts passiert ist!

Sabrina hat gesagt…

4 Tage Versanddauer scheinen leider mittlerweile normal bei Büchersendungen zu sein. Ich will gar nicht wissen, was in der Zwischenzeit mit den armen Büchern gemacht wird.

Soleil hat gesagt…

Ich habe während des Studiums auch bei der Post gearbeitet und Du glaubst nicht, wie oft ich solche Umschläge in der Hand hatte. Die hat aber sicher keiner aufgemacht (das ist eine extra Stelle, die normalen Innendienstler und Zusteller dürfen das gar nicht) und wenn man sowas in die Hand bekommt hat man entweder die Wahl es schnell und so sicher, wie man noch kann zuzustellen oder es an die Stelle zwischen zu schicken, die es verschließt. (Früher durften sie das selber machen, dann musste es weiter gesandt werden) Bedeutet aber auch zwei Tage länger warten.
Neben Buchsendungen gibt es ja noch mehr Dinge, die in Umschlägen verschickt werden und wie oft dachte ich, dass der Absender verrückt sein muss, es auf diese Weise zu tun. Und hinterher ist immer die Post Schuld ;-)
Ich wünsche Dir aber ungeachtet dessen viel Spaß beim lesen!

@Steffie:
Nur eine Flasche? Kein Adressaufkleber etc? Dann war es bestimmt nicht die Post, denn woher soll die wissen, wo es hingehört? Da war bestimmt noch jemand dran (manchmal schauen Sendungen ja noch etwas aus dem Briefkasten heraus).

sayuri's exile hat gesagt…

Das ist ja skurril! Ein Glück, dass alles noch am rechten Fleck ist, und dem Buch kein Leid geschehen ist. Das hätte ja echt auch anders aussehen können (denke gerade mal an den Dauerregen in der letzten Zeit).
Wir haben zum Glück eine neue Postbotin, die die größeren Briefe jetzt nicht mehr mit brachialer Gewalt in den Postschlitz schiebt. Sie klingelt auch mal freundlich an :)

Winterkatze hat gesagt…

@Steffie: Eine einzelne Flasche hatte ich auch noch nie in der Post! Das ist wirklich sehr seltsam! Dafür liebe ich es, wenn ein großer flacher und sehr stabiler Karton, auf dem in mindestens vier Sprachen steht, dass er nicht geknickt werden darf, mit einer Ecke in den Briefkasten gerammt wird. So wurden schon einige Schallplatten, die mein Mann aus Japan bestellt hat, arg beschädigt! Und richtig sauer werde ich, wenn ich daran denke, dass ich an diesen Tagen immer daheim war und der Paket- oder Postbote nur eben hätte klingeln müssen ...

@Sabrina: Wenn die Bücher dann heile ankommen, kann ich mit der längeren Wartezeit auch leben. Mich wundert es nur, wenn jemand drei Bücher auf einmal losschickt und zwei davon am nächsten Tag ankommen, während ich eine Woche darauf warten muss. Sowas ist schon seltsam ... *g*

@Soleil: Ich bin ganz ehrlich, ich würde nicht bei der Post arbeiten wollen, wenn ich mir die Arbeitszeiten, die Bezirke und den Verdienst angucke. Aber auf der anderen Seite habe ich wirklich inzwischen sehr viele schlechte Erfahrungen mit der Post gemacht, so dass mich erkennbare Schlampereien von deren Seite wirklich wütend machen ...

Winterkatze hat gesagt…

@Sayuri: Ohja, da habe ich wirklich Glück gehabt! :) Und unsere "normale" Postbotin (mit den lustigen Kopfbedeckungen) klingelt auch und da klappt es immer ganz fantastisch mit der Post. Aber leider haben wir hier die Hälfte der Zeit irgendwelche Aushilfen und deren Lieferungsqualität ist doch eher schwankend ...

Mikage hat gesagt…

Hi, übel sieht das aus o.O Ich habe früher oft selbst Büchersendungen verschickt, das lief dann immer so ab, dass ich mit dem offenen Briefumschlag zur Post bin, die Frau am Schalter kontrolliert hat in wirklich nur ein Buch darin war und dann durfte ich den Umschlag selber verschließen.. Beschwerden habe ich im Nachhinein nie bekommen.
In was für Zuständen aber schon Pakete bei mir eingetrudelt sind, darüber mag ich gar nicht reden >.<
Zum Glück war bis jetzt immer alles heil..
Lg^^

Gwyneth hat gesagt…

Dankeschön =)

Mhh okay, ich kenne mich bei Büchersendungen nicht so aus. Ich werd später mal meine Mutter fragen, wenn sie von der Arbeit zu Hause ist, die weis das ja :)
Aber in jedem Fall würde ich mich beschweren. Selbst wenn sie das öffnen dürfen, sind sie ja wohl verpflichtet, den Inhalt unbeschadet zuzustellen und das ist unter den Umständen ja wirklich gefährdet. Hätte ja auch nicht wehgetan, dass dann zuzugkleben.. spätestens die Person, die es ausgeliefert hat MUSS das ja sehen.. .
Kann mir schon vorstellen, dass es da ärger gibt.
Und wenn man den Tag weis, wissen die Chefs dort auch ganz genau, wer das zugestellt hat. Auch wenn sie keinen Namen nennen.. die Rüge kommt eigentlich an, so wie ich das bisher mitbekam.

Übel.. :/

Ich bin echt froh, dass meine Mutter da arbeitet. Da traut sich keiner Mist zu bauen.. sie wüsste ja genau, wo sie sich beschweren kann *g*

irina hat gesagt…

"Ich habe während des Studiums auch bei der Post gearbeitet und Du glaubst nicht, wie oft ich solche Umschläge in der Hand hatte. Die hat aber sicher keiner aufgemacht."

Da ich den Umschlag DEFINITIV sicher verschlossen habe, frag ich mich doch, wie diese Umschläge offen sein können, wenn sie keiner bei der Post aufmacht!? Muss dann ja wohl per Zauberhand vonstatten gehen!

Winterkatze hat gesagt…

@Mikage: Das Vorgehen finde ich aber auch ungewöhnlich! Ich bringe meine Büchersendungen immer fertig "geklammert" zur Post, hatte da aber bislang auch immer das Glück, dass die Sendungen heil ankamen. :) Und Pakete sind wirklich ein Thema für sich, davon kann ich - vor allem seitdem wir in der neuen Stadt wohnen - auch ein Lied singen. Inzwischen bin ich eine sehr aufmerksame Beobachterin der Sendungsverfolgung! ;)

@Gwyneth: Leider habe ich mit Beschwerden bislang auch keine guten Erfahrungen gemacht. Mehr als ein Standardschreiben bekommt man nicht als Rückmeldung, da ist es egal, ob etwas von Wert verschwindet oder ob der schwere Karton voller Büchern in einer der Nebenstraße unter (!) der Treppe der Nachbarn landet oder ob die Unterschrift gefälscht wird ... Ich weiß ja, dass nicht alle so sind und habe auch viele gute Erfahrungen mit der Post gemacht, aber manchmal verzweifelt man schon ein wenig an der Aufmerksamkeit der Beschwerdeabteilung. ;)

@Soleil und Irina: Da ich schon mehr als eine Büchersendung von Irina bekommen habe, bin ich mir auch absolut sicher, dass von ihr der Umschlag sorgfältig verschlossen abgeschickt wurde. :)

Steffie hat gesagt…

@Soleil & Winterkatze: Ja, ich war über die einzelne Flasche auch ziemlich erstaunt! Wie gesagt: der Karton war nicht mehr vorhanden, spurlos verschwunden und höchst wahrscheinlich direkt an meinem Briefkasten zerrissen worden. Was so seltsam an der Sache war, war das die Post mir Auskunft gab, dass das Päckchen tatsächlich jemand angenommen und ein gewisser Herr XY die Annahme unterschrieben habe. Der Name war allerdings in meiner Nachbarschaft nirgends aufzufinden, daher weiß ich tatsächlich bis heute nicht, wer mich hier eigentlich veräppeln wollte.

Winterkatze hat gesagt…

@Steffie: Das ist ja noch seltsamer! Da hat also irgendein Unbekannter deine Sendung angenommen, geöffnet und dann wieder in deinem Briefkasten entsorgt als er feststellte, dass er mit dem Inhalt nichts anfangen kann?! Unfassbar!

Soleil hat gesagt…

@Winterkatze:
Die Arbeitszeiten sind mörderisch, stimmt, der Verdienst aber ziemlich gut (sonst hätte ich mir das sicher nicht angetan) und der Bezirk war mein eigener (der andere, der angrenzende), also wars ok ;-)

@Irina:
Es gibt sicher eine Stelle bei der Post, die Umschläge öffnet (frag mich aber nicht, wer und wo, ich habe nie herausgefunden, wer das macht, es sei denn es ist eine Zollsache), aber Innendienstlern und Zustellern ist das verboten. Ich habe selbst erlebt, wie jemand dafür seinen Job los war (trotz Missverstädnis übrigens). Abgesehen davon wüsste ich auch nicht wo diejenigen die Zeit hernehmen sollten, diverse Umschläge zu öffnen. Da muss immer alles so fix gehen. Vielleicht ist aber auch dieses Zeitproblem an manchen Mängeln schuldig, wer weiß. Ich würde trotzdem für die meisten Postlern die Hand ins Feuer legen, auch wenn ich selbst schon Sachen erlebt habe, die gibts nicht.
@Irina+Winterkatze:
Ich zweifle nicht, dass Irina die Sachen gut verpackt, habe ich ja selbst auch nicht anders erlebt! ;-)

@Steffie:
Das klingt wirklich schräg! Hoffen wir, dass es nie wieder passiert!
Ohne dass meine Nachbarn ihren Ausweis zeigen (wenn sie am Briefkasten stehen und nicht in der Wohnung), geben die Zusteller bei uns - nach Vorschrift - nicht mal eine Büchersendung bei ihnen ab.

Gwyneth hat gesagt…

Ja, das stimmt, auf Beschwerden kriegt man grundsätzlich nichts gesagt, da es einen ab dem Punkt "nichts angeht".. laut denen. Dabei handelt es sich ja um die eigene Erfahrung .. . Versteh ich nicht, ist aber wohl irgendwie so.
Trotzdem kriegen die Mitarbeiter da normalerweise Ärger.
Natürlich, wegen ein paar Meckereien, die nichtmal schlimme Folgen hatten, wird keiner versetzt oder gefeuert. Wenn die Person das aber dauernd macht und sich jeder jedesmal beschweren würde, würde das schon etwas bewegen.

Ich kann aber gut verstehen, wenn es einem irgendwann zu blöd wird :/

Wir hatten hier einen Paketzusteller von Hermes, der nie geklingelt hat. Da musste man dann direkt die paar Tage warten, mit angeblichen Zustellversuchen, bis man es endlich abholen konnte.
Gott, hat mich das aufgeregt. Ich war zu der Zeit oft morgens+mittags zu Hause.. bin mir also sicher, dass es keinen Zustellversuch gab.. . Hat aber auch keinen interessiert. Dachte ich. Doch schwups, irgendwann war er weg =)

Ich drück dir die Daumen, dass das nicht mehr oft passiert..

Bei Paketen müssen die ja aber keine Unterschrift fälschen, sondern können mit ihrem eigenen Namen unterschreiben und es hinstellen wo sie wollen.
Wenn das Paket dann allerdings abhanden kommt, müssen sie es bezahlen.
Bei sowas muss man aber schon mit Anwaltsschreiben kommen.. ist dann doof, wenn es "nur" 20€ waren..
Wenn der wirklich die Unterschrift gefälscht hat, ist das ganz schön hart.. da möcht ich dann nicht mit dir tauschen. :(
Es gibt schon ziemlich viele Idioten, die ihren Beruf definitiv verfehlt haben *seufz*

animasoul hat gesagt…

Autsch... das tut weh. Das arme Buch. Aber schön, dass der Quinn trotzdem seinen Weg zu dir gefunden hat. ^^

Hm... die Post nicht, aber der Zoll darf so etwas glaub ich öffnen. Von wo kam denn das gute Stück her? (Beim Zoll geht es auch meist um die liebe Märchensteuer und ob die bezahlt ist, falls es aus dem Ausland kam.)

Trotzdem viel Vergnügen mit dem Quinn. Er ist wirklich toll!!! ;)

@ Gwyneth:
Der Postzusteller darf eigentlich für kein Paket unterschreiben und etwas einfach hinstellen. Das darf er nur, wenn sogenannte Garagenverträge vorhanden sind und ein bestimmter Ort mit dem Kunden abgesprochen wurde, wo das Paket platziert wird. Ansonsten darf er es auch nicht. Aber sollte man in einem großen Mietshaus wohnen mit mehreren Etagen, ist der Postbote nur verpflichtet, das Paket bis zur ersten verschließbaren Haustür zu bringen, das ist in diesem Fall nicht immer die Wohnungstür.

Tja, ich sag jetzt nichts über die Anwaltskosten bei einem Gegenstandswert von 20,00 €. Die Androhung und das anwaltl. Aufforderungsschreiben werden aber leider auch in der heutigen Zeit schon relativ häufig ignoriert, da braucht es schon mehr, um an das menschliche Gewissen zu appellieren. Ärgerlich aber wahr. Und nein, Werbung für Rechtsschutzversicherungen (sind aber in manchen Situationen eine wirklich gute Sache - wenn sie denn die Kosten übernimmt und ihren Kunden über eine mögliche Selbstbeteiligung informiert!) mache ich jetzt nicht. ;)

Winterkatze hat gesagt…

Uff, hier war ja gestern noch einiges los! :)

@Soleil: Ich bin mir recht sicher, dass Büchersendungen stichprobenartig angeschaut werden. Schließlich gibt es einen Grund, warum die offen versendet werden müssen. ;)

Und ja, ich kenne auch viele zuverlässige Postler. Aber wenn man ständig (und bei uns ist das so) Vertretungen, Anlernlinge und Aushilfen vor der Tür stehen hat, die ihre Arbeit (noch?) nicht anständig machen, dann kommt einfach ein gewisses Grundmisstrauen auf. Noch schlimmer ist es, wenn man ständig erleben muss, dass der Paketbote ein Paket nicht ausliefert, obwohl man zuhause ist. Und bei unserer Postfiliale bedeutet das, dass ich ein schweres Buchpaket recht weit (und unter der U-Bahn-Unterführung samt zwei Treppen) schleppen muss, da hilft dann auch keine Sackkarre. ;)).

@Gwyneth: Auf jeden Fall ist es schön zu hören, dass die Beschwerden auch ankommen! Denn wenn man als Kunde nicht mehr hört, nachdem man sich bei der Post beschwert hat, dann kommt schnell das Gefühl auf, dass es eh niemanden interessiert. ;)

Und ich muss zugeben, dass ich mich bei "größeren" Sachen auch heftig beschwere. Bei der gefälschten Unterschrift habe ich telefonisch und schriftlich einigen Druck gemacht - das für mich sichtbare Ergebnis war eine "Entschädigung" in Form eine Paketmarke. *seufz*

@animasoul: Ich bin auch heilfroh, dass der Quinn ohne Macken bei mir angekommen ist - und gestern habe ich bis zwei Uhr morgens gelesen, weil ich nicht aufhören konnte. :D

Die Sendung wurde innerhalb Deutschlands verschickt und hat den Zoll nicht gestreift. ;)

Zum Thema Zoll:
Der Zoll darf übrigens alles öffnen (wie sonst sollte er gegen z.B. Schmuggel und Drogenhandel vorgehen können), macht aber viele Pakete nur in Anwesenheit des Empfängers auf, damit dieser sieht, das eventuelle Beschädigungen nicht beim Öffnen entstanden sind. Sehr lustig ist es, wenn man den Herren vor Ort dann erzählt, dass man eine Schallplatte aus Japan importiert hat - kaum einer kann verstehen, dass Musik jemandem so wichtig sein kann, dass man dafür die Versandkosten auf sich nimmt, wenn das gute Stück in Deutschland nicht erhältlich ist. ;) Oh, und dass man Baumwollstoffe in Amerika kauft, scheint auch ein großes Mysterium zu sein ... :D

animasoul hat gesagt…

*lol*

Tja, der liebe Zoll. Aber es gibt eine Stelle bei der Post die darf "inoffiziell" Briefe etc. öffnen. Und das ist nur der Fall, wenn der liebe Absender entweder eine falsche Empfängeradresse angegeben hat oder dieser nicht mehr dort wohnt und an den Absender zurück soll - sofern der Absender seinen Namen und seine Anschrift nicht deutlich auf das entsprechende Zustellwerk vermerkt hat. Ansonsten ist es mal ein ganz frecher Verstoß gegen unsere Verfassung - ich verweise jetzt nicht auf unser liebes Grundgesetz. *hust* Aber ich finde es auch frech, wenn Sendungen nicht so ankommen wie sie sollen, aber damit hatte ich bisher keine Probleme (*drei Mal auf Holz klopf*), da unsere Postleute lieber keinen Ärger mit mir haben wollen. Hab schließlich die Nummer der Beschwerdehotline griffbereit. ;)

Musik aus Japan? Das kann ich dir super nachvollziehen. *kicher* Auch wenn ich alles in diesem Bereich von ner Freundin geliehen bekommen könnte. ^^

Na dann, genieße den Quinn. Erst ist wirklich super!!! Wie weit bist du eigentlich?

Winterkatze hat gesagt…

@animasoul: Ui, ich wünsche dir weiterhin viel Glück! Bei mir hat das Postpech in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Je größer die Stadt in der ich lebe, desto größer anscheinend das Postpech. Soll ich jetzt mal "ach, die gute alte Zeit" sagen? *kicher*

Und der Quinn ist durch ... :D

Ich glaube nicht, dass deine Freundin die gleiche Musik hört wie mein Mann. :D Meine Sachen kann man zum Teil sogar über Amazon importieren, aber seine seltsame Lieblingsband veröffentlicht immer nur sehr kleine Auflagen, die weltweit nur an drei Orten (wenn überhaupt) zu kaufen. In der Regel besorgt er sich die direkt von der Band - wenn er denn Glück hat beim Vorbestellen ... :D

animasoul hat gesagt…

Was hört dein Mann denn für Bands?

Tja, ich kann in diesem Sinne wohl nur sagen, dass das einer der Gründe ist, warum ich froh bin, auf einem Kuhkaff zu wohnen. Obwohl der Hermesbote ja heute den Vogel abgeschossen hat.

Hängt einfach alle vier Lieferungen ans Gartentor, obwohl jemand zu Hause ist und klingelt nicht einmal. Zum Glück wurden die Lieferungen schnell entdeckt, bevor das fette Gewitter losgegangen ist. Alle vier Bücher sind heile und trocken. ^^

Und was hälst du von dem Quinn im Gesamtwerk?

Winterkatze hat gesagt…

Hihi, seine Lieblingsband ist "Boris", die machen sehr experimentelle Musik, die sich in ein Genre einordnen lässt. :D

Und so ein Kuhkaff kann eine Menge Vorteile haben! Wobei der Hermesbote mir dann auch eine Beschwerde wert wäre! Gerade bei so einem Wetter ist das doch unverantwortlich!

Ich mochte das Buch sehr gern, ich habe lange nicht mehr so viel beim Lesen gelacht! Allerdings muss ich Irina zustimmen, dass es seine Schwächen hat - und gerade gegen Ende fand ich, dass die Handlung abfiel (Lady Danbury kann nicht alles retten). Aber ich habe den Roman trotzdem richtig genossen, hätte ihn am Liebsten in einem Stück durchgelesen und hoffe sehr, dass die Fortsetzungen in absehbarer Zeit erscheinen. :D

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