Freitag, 25. März 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 78, 79+80)

Letzte Woche ging es mit Kapitel 75 weiter – und in diesem erzählte Catherine nicht nur ihrer Freundin Agnes, dass sie von Agnes Mann Ivan schwanger sei, sondern beschloss auch, dass sie das Kind ihrem Mann Bill zuliebe behalten würde. Bill würde natürlich niemals erfahren, dass der Nachwuchs nicht von ihm ist und somit ginge sein dringlicher Kinderwunsch endlich in Erfüllung.

Außerdem haben sich Orla und Joanna mal wieder über lauter Dinge ausgetauscht, die der Leser schon seit sehr langer Zeit weiß (Kapitel 76) und Joanna musste feststellen, dass das Leben mit Ronan  zwar schön ist (Kapitel 77), aber dass Tom Kilmartin der einzige Mann ist, den sie je geliebt hat …

Perspektivwechsel: Kapitel 78 wird aus der Sicht von Sasha Miller erzählt

Ich bin mir sicher, dass ihr alle schon Sasha und ihren Hintern vermisst habt und so wird es euch freuen, dass sich die Journalistin auf ein zweites Interview mit Tom Kilmartin vorbereitet. Denn blöderweise hat sich Seamus McGrath (dieser reiche Zeitungsmensch, auf dessen Celebrity-Party sich Doc Gary und Orla kennengelernt hatten) in den letzten Tagen extrem kühl verhalten, nachdem Sasha ihn auf der Party mit der Sahnetorte erwischt hat. Also muss sich Sasha einen erneuten reichen potenziellen Ehemann-Kandidaten besorgen und Tom scheint sich dafür zu eignen.

Denn wie immer bereitet sich Sasha sehr gut auf Interviews mit Männern vor und hat nicht nur Toms Familien- und Kontostand gecheckt, sondern auch versucht alles über seine Vorlieben und Hobbies herauszubekommen. Dabei kamen so einige Sachen zusammen, die Sasha sehr erfreut haben:

- Tom ist als Erbe eines verbrecherischen Bauunternehmers sehr reich.
- Als Erbe seiner frisch verstorbenen Mutter wird er bald noch reicher sein.
- Und eine lästige Schwiegermutter gibt es auch nicht.
- Er sieht gut genug aus, dass es nicht so schlimm wird, wenn Sasha mit ihm ins Bett gehen und seine Kinder empfangen muss.
- Er hat eine komische Schwäche für Pinguine, die dafür sorgt, dass er viel verreist.
- In dieser Zeit hätte Sasha freie Hand über ihre Zeit und das viele Geld und …
- … könnte sich nebenbei noch einen anständigen Liebhaber halten.

Blöderweise sprang Tom beim ersten Termin so gar nicht auf Sasha und ihren Hintern an, so dass die arme Frau noch ein zweites Interview führen muss. Dabei hat sie so gar kein Interesse an Pinguinen! Aber wer ein Leben in Luxus und mit unendlichem Kreditrahmen verbringen will, der muss eben ein paar Opfer bringen.


Perspektivwechsel: Kapitel 79 wird aus der Sicht von Catherine Brennan und Agnes Kilmartin erzählt

Catherine liegt nach der Geburt einer kleinen Tochter im Krankenhaus. Sowohl sie als auch Agnes sind sich einige, dass das Kind wunderschön ist. Zum Glück hat Joanna Cats rote Haare geerbt, so dass Bill vermutlich nie auf den Gedanken kommen wird, dass sie nicht seine Tochter ist.

Bei dieser Gelegenheit äußert Agnes ihre Hoffnung, dass Ivan möglichst bald verstirbt. Denn sollte sie jemals Hand an das Kilmartin-Vermögen legen können, dann wird sie dafür sorgen, dass Ivans Kinder ihren rechtmäßigen Anteil an dem Geld bekommen. Agnes hat beschlossen, dass Tom das Haus bekommen soll, während das Geld gedrittelt werden soll.

Sobald Ivan tot ist, wird Agnes ein Testament aufsetzen. Allerdings will sie dieses so vage formulieren, dass weder Tom noch Joanna eine Ahnung davon bekommen sollen, wer ihre Väter wirklich sind. Für Agnes ist es sehr wichtig, dass sie oder Cats die Kinder über die wahren Umstände aufklären. Wie und wann das passieren soll, wird auch davon abhängen, ob Bill dann noch am Leben ist. Denn diesem guten Mann soll schließlich nicht noch im Nachhinein das Herz gebrochen werden.

Doch eigentlich hoffen die beiden Frauen, dass die Männer früh genug sterben und sie in der Lage sind, um die Kinder über die Hintergründe aufzuklären, bevor das rätselhafte Testament von Agnes erfüllt werden muss. Denn dann könnte Agnes ein neues Testament aufsetzen, in dem jeder Erbberechtigte namentlich benannt wird.


Perspektivwechsel: Kapitel 80 wird aus der Sicht von Mary O’Dowd erzählt

Mary ist ein wenig frustriert. Sie und Jim gehen seit einiger Zeit jedes Wochenende zusammen aus, doch der Ex-Polizist begleitet sie danach immer nur zur Tür und gibt ihr einen keuschen Kuss auf die Wange. So langsam fragt sich Mary, ob sie was missverstanden hat oder ob sie Jim vielleicht die falschen Signale vermittelt.

Während sie noch all ihren Mut zusammennimmt, um ihn zufragen, ob er noch auf einen Kaffee reinkommen will, beginnt Jim rumzustottern. Geschickt wie er nur einmal ist, denkt Mary, dass er ihr nun behutsam beibringen will, dass er eine andere Frau kennengelernt hat, während er eigentlich nur fragen will, ob sie mal ein paar Tage mit ihm wegfahren würde, damit sie ohne ihre Kinder zusammensein könnten.

Zum Glück kapiert Mary dann doch irgendwann, dass Jim sich nicht von ihr trennen, sondern ihre Beziehung auf eine neue Ebene bringen will. Also darf der gute Jim die Nacht über bleiben, was bei den Kindern am nächsten Morgen nur zu einem wissenden Grinsen, der Frage nach Tee oder Kaffee für Jim und zu einer "ich als Mann im Haus heiße dich willkommen"-Ansprache von Marys Sohn Paul führt …

Da das Buch nicht noch langweiliger werden kann, hoffe ich sehr, dass in den letzten 13 Kapiteln noch irgendwas unvorhersehbares passiert. Ansonsten muss ich mir noch etwas überlegen, damit ihr mich bis zum Ende von "Kapitelweise" begleitet ... ;-)

Kommentare:

Katrin von Saiten hat gesagt…

Aaaaah! Jetzt hast du mich aber geschockt! Es ist noch NICHT Freitag *auf Kalender guckt* *über Stirn wischt*

:)

Winterkatze hat gesagt…

Nein, noch nicht Freitag - nur ein Fehler bei der Freigabe. *ohje* Das kommt davon, wenn man das mal eben nebenbei in einer Arbeitspause machen will ... ;)

irina hat gesagt…

Nachdem ich mir heute Whisky-Nachschub gekauft hab, wähnte ich mich in der Lage, eine Runde Kavanagh zu überstehen. Jetzt muss ich allerdings feststellen, dass Glenfiddich deutlich zu mild für diesen Anlass ist! *gg*

SusiB hat gesagt…

Ja Irina, wenn's danach geht, sollten wir zu diesem Buch wohl eher Strohrum mit einem Schuß Domestos genießen!

Winterkatze, nachdem wir jetzt wissen, was aus Sasha und ihrem Hintern wurde, wüßte ich noch gerne, was Declan macht!

Winterkatze hat gesagt…

Hihi, an Strohrum hatte ich nach Irinas Kommentar auch gedacht - oder ihr müsst einfach nur genug von dem Glenfiddich trinken. ;)

Und ich kann versprechen, dass Declan zumindest noch einen Auftritt haben wird! :)

Natira hat gesagt…

Moment
*holt man wieder das Kissen hervor und legt es auf den Tisch*
okay
*haut rhythmysch mit dem Kopf auf das Kissen und nimmt zwischendurch ein paar Gläser Jameson zu sich*

ETWAS besser, so kann ich das wundervolle Charakter- und Beziehungskäuel doch viel besser ... ertragen.

Winterkatze hat gesagt…

@Natira: Ich bin ja nur froh, dass du vorher ein Kissen auf den Tisch legst ... ;)

Natira hat gesagt…

Ja, muss ja bald wieder arbeiten ... Wie würde das denn aussehen, so grün und blau :D

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