Dienstag, 18. August 2009

Frühchenstricken

Eine der einfachsten Arten mich sozial zu engagieren, besteht für mich darin, zusammen mit einer Katze auf dem Sofa zu sitzen und während ein Hörbuch oder der Fernseher läuft zu stricken. Es gibt eine private Initiative (www.frühchenstricken.de), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Krankenhäuser mit gestrickten Sachen für Frühgeborene zu versorgen. Diese Babys sind in der Regel zu winzig für normale Babysachen, benötigen aber besonders viel Schutz und Wärme – und für die Eltern ist es angeblich auch eine Erleichterung, wenn ihre Kinder nicht so bloß daliegen, sondern mit liebevoll gestrickter Kleidung versorgt werden.

Für so ein paar winziger Söckchen oder eine kleine Mütze benötigt man nur ein paar Gramm Sockengarn und schnell gestrickt sind die Sachen auch. So habe ich nach langer Zeit endlich eine Verwendung für meine Wollreste gefunden, das Stricken macht Spaß – und es ist ein schönes Gefühl, wenn mal wieder ein fest gepackter Karton mit lauter Miniaturkleidungstücken auf den Weg geht.

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