Donnerstag, 26. November 2009

Von Büchern und anderen Geschenken

Momentan ist der Mittwoch nicht gerade mein Lieblingstag, denn an diesem Tag ziehe ich los, besorge einige Kilo gewolftes Fleisch und bin dann eine Stunde lang damit beschäftigt diese Fleischmengen in passende Portionen für die Fütterungen der nächsten Woche aufzuteilen. Für mich als Vegetarier gibt es eindeutig angenehmere Beschäftigungen, auch wenn ich mich darüber freue, wie gut die Rohfütterung den Katzen tut.

Doch gestern wurde ich liebevoll (und viel zu früh >g<) geweckt und in Wohnzimmer geführt, um ein paar Geschenke auszupacken. Und - wenn man von dem kleinen Fehlgriff meiner Mutter (die wohl auch in den kommenden 38 Jahren nicht verstehen wird, dass ich einen anderen Geschmack habe als sie ;) ) absieht – es waren tolle Geschenke, die da auf mich warteten! :)

Drei der vier Bücher standen noch nicht so lange auf meiner Wunschliste, umso mehr freue ich mich darüber.



Von dieser aktuellen Reihe von Nora Roberts habe ich „Abendstern“ letzten Winter gelesen. Damals lag es auf dem Schreibtisch meiner Kollegin und da ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Büro nicht so viel zu tun hatte, habe ich es während der Arbeitszeit verschlugen. >g< Die Geschichte erinnert mich an eine Mischung aus ihren Romanen um die MacKade-Brüder und ihrer „Three Sisters“-Trilogie. Nichts Neues, aber nett zu lesen! Und so schlich ich schon eine ganze Weile um die Fortsetzung „Nachtflamme“ herum. >g<

„Tödliche Schatten“ ist der Roman der Benni-Harper-Krimis, der mir zur Komplettierung der Reihe noch fehlte. Auch wenn sich im Laufe der Zeit der Schwerpunkt der Geschichten weg vom Krimi und hin zu Bennis Beziehungen verlagerte, so mag ich die Figuren, das beschriebene Kleinstadtleben und die immer wieder auftauchenden Anspielungen auf Quilts und das Patchworken. :)

„Meridian“ ist zuletzt auf meinen Wunschzettel gewandert. Als ich die Beschreibung im Katalog las, fühlte ich mich nicht so angesprochen. Ich gehöre wohl weniger zur Zielgruppe und bin so langsam auch ein wenig übersättigt, was dieses Genre angeht. Aber dann häuften sich die positiven Rezensionen und ich wurde immer neugieriger auf das Buch. >g< So habe ich es gestern auch gleich angefangen zu lesen und bin momentan noch auf Seite 117. Ganz kann ich die Begeisterungsstürme nicht teilen, fühle mich aber gut unterhalten und bin gespannt wie es weitergeht. Ganz schlecht sind die Massen an Patchworkdecken, die ständig erwähnt werden, denn jetzt juckt es mir in den Fingern endlich wieder zu Nadel und Faden zu greifen – dabei muss ich die nächsten Tage noch eine Mütze für meinen Schwiegervater stricken (der hat Anfang Dezember Geburtstag) und die anderen angefangenen Dinge wollte ich auch erst fertig machen, bevor ich die nächste Decke in Angriff nehmen …

Damit ich nicht nur noch mit einem Buch vor der Nase dasitze, hat mein Liebster dann noch eine DVD für mich gefunden. :)



„Das Mädchen, dass durch die Zeit sprang“ fiel mir schon vor einigen Monaten ins Auge. Die Geschichte reizt mich sehr – und ich habe schon viel zu lange keinen schönen neuen Anime mehr gesehen. >g<

Und da mein Mann auch für das „Hauptgeschenk“ von meinen Eltern verantwortlich war, gab es auch noch ein Spiel für mich.



„Eternal Sonata“ kam vor einem Jahr für die XBOX 360 heraus und die Idee hat mir gleich gefallen. Zum ersten Mal habe ich es bedauert, dass diese Konsole nicht in unserem Haushalt zu finden ist. >g< Dass das Spiel dann auch für die PS3 erschien, war dafür eine umso schönere Neuigkeit. Leider bekam ich es nicht als Rezi-Exemplar – und selber kaufen war zu dem Zeitpunkt nicht drin. Umso schöner ist es, dass mein Mann sich die letzten Wochen daran erinnert hat, wie sehr mich das Spiel reizte. :) Die Geschichte basiert auf der ungewöhnlichen Idee den sterbenden Chopin im Traum ein fantastisches Abenteuer erleben zu lassen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Spielelemente um die Musik des Komponisten drehen – und der Soundtrack ebenfalls aus seinen Werken besteht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mir gefällt!

Und dank der lieben Anrufe gestern, weiß ich, dass da die nächsten Tage noch zwei Päckchen bei mir eintreffen werden. Doch erst einmal gab es noch zwei Manga (mit nicht so schönen Cover)für mich:



Von dieser Reihe hatte ich den ersten Band gelesen (mal wieder bei der Arbeit >g<) und mich hat die Geschichte fasziniert. Bei nächtlichen Skateboard-Rennen kam vor einiger Zeit der Schüler Masato auf ungeklärte Weise ums Leben. Seine Freunde haben seinen Tod noch nicht verwunden, als ein geheimnisvoller Neuer an der Schule auftaucht und herauszufinden versucht, was damals mit Masato passierte … Band 1 und 3 habe ich mir vor einigen Wochen bei meinem ersten Besuch im örtlichen Comicladen besorgen können, aber Band 2 und 4 waren leider nicht auf Lager. Doch nun habe ich die Serie komplett – und hoffe sehr, dass es so spannend weitergeht, wie der erste Teil andeutete.

Nach einem so netten Tagesanfang konnten auch die Fleischmengen für die Katzen mich nicht stören – und da das Wetter so wunderschön kalt und sonnig war, habe ich danach die Gelegenheit genutzt und Laub geharkt. Es hat mir so viel Spaß gemacht draußen zu arbeiten, dass der Nachbar von meiner guten Laune auch noch profitierte, denn seinen Vorgarten habe ich gleich mitgemacht. >g<

Abends gingen mein Mann und ich dann in ein Lokal in der Nähe und haben uns ein unglaublich leckeres Essen gegönnt! :) Lustigerweise hatte ich beim Laubharken darüber nachgedacht, dass ich es eigentlich mag älter zu werden. Mit jedem Jahr komme ich mehr bei mir an und fühle ich mich wohler mit mir. Allerdings irritierte es mich sehr, als ich vor einigen Monaten feststellen musste, dass ich inzwischen von meinen neuzugezogenen studentischen Nachbarn gesiezt werde. Unter Studenten duzt man sich normalerweise – und so wird mir dann doch mal wieder bewusst, dass mein Diplom schon zehn Jährchen her ist. Nun, so sehr mich die siezenden Studenten zum Stutzen brachten, so sehr irritierte es mich auch, dass ich gestern im Restaurant von der – wirklich supernetten! – Bedienung geduzt wurde. Sollte mir das nun zu denken geben? >g<

Wieviel Anläufe braucht man, um ...

... in einem Haushalt mit Katzen ein Foto zu machen?

So sah das gerade aus, als ich ein paar Sachen auf den Boden legte, um sie zu fotografieren. >g<









Montag, 23. November 2009

Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken 1

Es gibt eine Sache, die mich an "Die Einhorn-Chroniken" irritiert: Der Band "Das Tor zwischen den Welten" wird als erster von drei Teilen bezeichnet - und beinhaltet die ersten beiden amerikanischen Bücher "Into the Land of the Unicorns" und "Song of the Wanderer". Bislang gibt es bei Scholastic Inc. nur einen dritten Teil der Reihe - weiter Bände kann ich auf der Homepage des Verlags nicht einmal als Ankündigung finden. Allerdings verspricht Amazon.com für 2010 den Titel "The Last Hunt" als vierten Teil der Reihe ... Und nun bin ich ein wenig verwirrt. ;) Aber immerhin ist es schön mal zu sehen, dass die deutsche Veröffentlichung nicht nur einen halben amerikanischen Roman, sondern gleich zwei Bücher beinhaltet! :)

Doch erst einmal ein Wort zum Inhalt: "Das Tor zwischen den Welten" erzählt von Caras unglaublichen Erlebnissen in einer fantastischen Welt. Als sie eines Tages mit ihrer Großmutter Ivy aus der Bibliothek kommt, fällt dem Mädchen auf, dass sie von einem fremden Mann verfolgt werden. Die beiden flüchten in eine Kirche und als der Fremde sie dort aufspürt, verhält sich die Großmutter sehr merkwürdig. Ivy Morris gibt ihrer Enkelin ein wertvolles Amulett, geht mit ihr in den Glockenturm und beginnt dort zu läuten. Cara soll beim zwölften Glockenschlag mit dem Amulett in der Hand vom Kirchturm springen, um sich so in Sicherheit zu bringen!

Zu ihrer großen Überraschung landet Cara so im märchenhaften Kirin und schnell begegnet sie allerlei fantastischen Gestalten, wie dem Einhorn Lightfoot, dem Dumbeltum und dem Skijum. Aber Kirin hat auch seine Schattenseiten und dazu gehören so boshafte und unheimliche Kreaturen wie die Delfer, die Cara das Ivys Amulett stehlen wollen. Hier in Kirin erfährt das Mädchen von den magischen Fähigkeiten des Schmuckstücks, und dass ihre Großmutter Morris schon häufig in Kirin war und als Freundin der Einhörner gilt. Das ist auch der Grund, warum der Fremde sie und Cara gejagt hat. Denn er gehört zu den Jägern, die seit Jahrhunderten versuchen einen Weg in die magische Welt zu finden, um die Einhörner auszulöschen.

Mir gefiel diese fantastische Geschichte sehr gut. Mit Cara zusammen konnte ich eine klassische Märchenwelt entdecken und habe vor allem den Dumbeltum schnell in mein Herz geschlossen. Auch wenn es für jüngere Leser einige erstaunlich heftige Szenen in diesem Roman gibt, sorgt die märchenhafte Stimmung dafür, dass man Caras Abenteuer in Kirin einfach nur genießen konnte. Allerdings muss ich zugeben, dass ich erst nach der Hälfte des Bandes gemerkt habe, dass mir hier zwei Romane präsentiert werden und das hat mich beim Lesen schon gestört. Denn auf einmal bekam ich innerhalb einer durchgehenden Geschichte wieder all die Dinge erklärt, die ich am Anfang schon einmal erzählt bekommen habe. Ein kleiner Hinweis des Verlages wie z.B. ein Titelblatt für den zweiten Teil, wäre da ganz nett gewesen. >g<

Wer von Bruce Coville schon die Geschichten um den Zauberladen kennt, wird vielleicht ein wenig erstaunt sein, wie sehr sich sein Erzählstil von diesen Romanen unterscheidet. "Das Tor zwischen den Welten" ist eindeutig ernsthafter und da der Großteil der Geschichte nicht in unserer Welt spielt, wirken Caras Abenteuer auf mich nicht so ungewöhnlich wie die Zauberladen-Bücher. Trotzdem findet man hier ein wunderschönes modernes Märchen voller seltsamer Kreaturen und wirklich rührender Momente, die einem schon mal eine Träne ins Auge treiben können. ;)

Samstag, 21. November 2009

Anime: Das Königreich der Katzen

Gerade eben sah ich, dass heute Abend auf SuperRTL „Das Königreich der Katzen“ ausgestrahlt wird. Ich habe den Film noch nie auf Deutsch gesehen, aber ich kann diese Geschichte nur empfehlen. Studio Ghibli ist in der Regel ein Garant für besonders schöne Anime – und auch diese Geschichte voller Katzen und märchenhafter Elemente ist einfach nur wunderschön anzuschauen.

Die Schülerin Haru rettet auf dem Heimweg eine schwarze Katze davor überfahren zu werden. Dass sich der Kater danach auf die Hinterbeine stellt, sich vor ihr verbeugt und für die Rettung bedankt, sorgt für ein wenig Verwirrung bei dem Mädchen, die sie sich aber mit dem erlittenen Schreck erklärt. Doch in der Nacht zieht eine aufsehnerregende Katzenprozession an ihrem Haus vorbei. Der König der Katzen will Haru so einige Wohltaten zukommen lassen, um sich bei ihr für die Rettung seines Sohnes bedanken.

Doch für Haru bringt hüfthohe Katzenminze in ihrem Garten genauso wenig Freude wie ein Haufen kleiner Geschenkpäckchen voll mit lebenden Mäusen. Da die Katzen nicht das richtige Präsent für das Mädchen finden, beschließt der König, dass Haru ins Königreich der Katzen gebracht – und mit dem Prinzen vermählt wird. In ihrer Not wendet sich die Schülerin an Humbert von Gikkingen, einen Kater, der ihr zusammen mit seinem Freund Muta zu Hilfe kommt. Und Hilfe hat Haru wirklich nötig, denn wenn es ihr nicht gelingt rechtzeitig das Königreich der Katzen wieder zu verlassen, verwandelt sie sich selber in eine Samtpfote!

Das erste Mal habe ich den Film auf der Connichi 2003 in Kassel gesehen, doch damals konnte ich leider das Ende nicht gucken, da meine Mitfahrer nach Hause wollten. Kurz darauf haben wir uns dann die japanische DVD zugelegt und gucken den Anime immer wieder gerne! „Das Königreich der Katzen“ ist einfach eine zauberhafte Geschichte, und gerade an Gestik und Mimik der Samtpfoten kann man merken, wie sehr die Zeichner sich vorher mit Katzen beschäftigt haben müssen. Ich kann leider nicht sagen, wie die deutsche Synchronisation ist, aber wer märchenhafte Trickfilme mag und eventuell noch eine Schwäche für Katzen hat, sollte heute Abend mal den Fernseher anwerfen und sich ein bisschen Zeit für diesen Film nehmen. :)

Freitag, 20. November 2009

Kleiner SUB-Zuwachs

So oft bin ich ja noch nicht in die Innenstadt meiner neuen Heimat gelangt, und an den meisten Tagen habe ich genug damit zu tun die nähere Umgebung zu erkunden. Trotzdem konnte ich es mir bei keiner Fahrt ins Zentrum verkneifen, die Augen nach "der richtigen Buchhandlung" aufzuhalten. Doch so recht hat mich keine angesprochen - es waren auch nicht gerade viele davon zu finden. Der einzige Laden, der all die Dinge anbot, die mich interessieren, wenn ich in eine Buchhandlung gehe, gehört zu einer großen Kette. So hatte ich immerhin einen Anlaufpunkt, aber zufrieden war ich damit nicht. Mir war die Filiale einfach zu groß, zu unpersönlich, zu wenig "die kleine Buchhandlung um die Ecke".

Denn in genau solchen Buchhandlungen haben ich früher immer gearbeitet. Wir kannten unsere Kunden nicht nur beim Namen, wir wußten auch persönliche Vorlieben einzuschätzen oder konnten gar bei den Vertreterbesuchen gezielt für unsere Kunden ordern. Auch nachdem ich nicht mehr im Buchhandel gearbeitet habe, habe ich solche kleinen netten Läden bevorzugt. Ich lasse mich gern in ein Gespräch über Bücher verwickeln, mich beraten oder einfach nur auf der Straße von "meiner" Buchhändlerin grüßen. ;)

Und so war ich richtig glücklich, als ich Anfang der Woche herausfand, dass es hier in der Nähe eine Buchhandlung gibt. Am Mittwoch habe ich sie mir angeguckt und sie ist irgendwie nett ... >g< Gerade mal so groß wie unser Wohnzimmer, aber mit einem ganz gut sortierten Angebot und einer entgegenkommenden Besitzerin. Obwohl sie nicht all meine Genreansprüche auf Lager hat, fand ich die Regale ansprechend bestückt. Nur leider habe ich die interessanten Titel schon auf meinem SuB oder ich erwarte sie mit der nächsten Lieferung.

Um aber nicht vergeblich in der Buchhandlung gewesen zu sein, habe ich mir also einen Roman bestellt, der mich schon lange reizt. Egal in welchem Forum oder welchem Blog ich in den letzten Monaten gestöbert habe, jeder schien von diesem Titel begeistert zu sein. Also wird es Zeit, dass ich mir auch mal ein Bild davon mache. So habe ich gerade "Bartimäus" abgeholt und bin gespannt wie er mir gefallen wird. Doch vorher habe ich hier noch ein paar dringendere Titel, die auch noch gelesen werden wollen ... >g<

Mittwoch, 18. November 2009

Susan Elizabeth Phillips: Mitternachtsspitzen

Nachdem Soleil vor einigen Wochen eine begeisterte Rezension zu dem Roman „Mitternachtsspitzen“ geschrieben hat, dachte ich, dass ich doch auch mal einen Blick in das Buch werfen sollte. Eine Freundin von mir ist vor ein paar Jahren nach Amerika ausgewandert und hatte mir vorher einen großen Schwung Bücher überlassen. Darunter auch einige Romane von Susan Elizabeth Phillips, die ich dann hintereinander gelesen habe. Doch so gehäuft hat es mich geärgert, dass in jedem Roman ein anfangs unschuldiges Mädchen die Hauptfigur war, und dass diese dann eine Beziehung mit einem (deutlich) älteren und vor allem erfahreneren Mann anfing, der sie in die Geheimnisse der Liebe einwies.

Auch in „Mitternachtsspitzen“ zeigt sich dieses Schema wieder, doch zusätzlich beschlich mich das Gefühl, dass die Autorin sich bei ihren Figuren von Georgette Heyers „Der Page und die Herzogin“ hat inspirieren lassen. Die jungenhafte Kit reist kurz nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg von der familiären Baumwollplantage nach New York, um Baron Cain zu ermorden. Dieser hat nämlich von Kits böser Stiefmutter die Plantage geerbt – und nur sein Tod würde die junge Frau in die Lage versetzen den väterlichen Besitz ihr eigen zu nennen.

Doch der durchschaut schnell, dass sein neuer Stallbursche ein Mädchen ist. Und da das Schicksal ihn sogar zum Vormund der aufmüpfigen Dame gemacht hat, steckt er sie erst einmal in eine Schule, in der sie lernen soll, wie sich eine Lady zu benehmen hat. Drei Jahre später ist aus dem Wildfang eine hinreißende Frau geworden, deren Ausstrahlung auch der erfahrene Baron kaum widerstehen kann. Doch Kit verfolgt weiterhin nur ein Ziel: Wieder in den Besitz der Plantage zu gelangen.

Soleils Begeisterung für das Buch kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Aber ich habe heute einen netten Nachmittag mit Kit und ihrem attraktiven Baron gehabt. Obwohl der Verlauf der Handlung recht vorhersehbar ist und mich so mancher Anfall von Dickköpfigkeit bei den beiden Hauptfiguren zum Kopfschütteln bewegt hat, ist es eine unterhaltsame Geschichte. Doch vor allem haben mir ein paar Nebencharaktere – besonders Veronica – gefallen und bei mir immer wieder für ein Schmunzeln gesorgt.

Achja, noch etwas zum Cover: Meine Güte, hat den niemand in diesem Verlag mal das Buch gelesen, bevor die Umschlaggestaltung ausgewählt wurde? Das ist ein Roman, der kurz nach dem Sezessionskrieg spielt ... und die weibliche Hauptfigur ist schwarzhaarig … und in keiner Weise so rosa-blond … und was soll das für eine Geste sein? … und ich mag so belanglose Cover absolut nicht! ;)

Dienstag, 17. November 2009

Mellis 24-h-read-a-thon



Gestern Abend bin ich über Mellis 24-h-read-a-thon gestolpert und mich hat diese verrückte Idee gleich angesprochen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich 24 Stunden am Stück lese. Aber es wäre die erste Gelegenheit, um mich bei solch einem Lesemarathon mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Doch natürlich fällt der Tag des 24-h-read-a-thon mit Bibendums Wise-Guys-Besuch zusammen. Und auch wenn wir dann schon ein paar Tage miteinander verbracht haben, so ist es doch nicht gerade höflich, die letzten Stunden vor der Abreise seinen Besuch nur über die Kante eines Buches zu sehen. ;)

Da Bibendum heute aber meinte "Wenn es dir Spaß macht, dann meld dich an" - und mein Mann schon gestern versprach, dass er an diesem Wochenende Kochen, Katzen und sonstige Verpflichtungen übernehmen könnte, habe ich mich nun zu diesem 24-h-read-a-thon verpflichtet.

Ich bin gespannt, wie das so ablaufen wird. Freu mich auf den Austausch mit anderen Lesern - und überlege schon ein bisschen, welche Titel ich mir für diese 24 Stunden zur Seite lege. Und damit ich die Zeit nicht aus den Augen verliere, werde ich gleich mal Mellis Countdown einbasteln. ;)